Archiv | Juni 2015

29.6.2015: Entering Sweden!

Hamburg bis Jönköping

Hamburg bis Jönköping

Nach dem Duschen und einem Frühstück mit 3 Minuten Ei ging es dann um 10 Uhr weiter Richtung Hamburg und Puttgarden. Die Sonne schien und es war richtig warm. Um 11.50 Uhr fuhren wir zur Ticketstation der Fähre, um 12 Uhr war Boarding und um 13 Uhr waren wir schon in Dänemark. Die Überfahrt war ruhig und ereignislos. Die Dänen haben ihren Kofferraum mit Bier und Softdrinks gefüllt und wir haben uns mit etwas Schnaps versorgt. Auf dem Oberdeck wehte eine steife Brise. Die Möwen genossen den Wind und hielten Ausschau nach etwas Fressbarem.

Stetig pflügte die Fähre ihren Weg durchs Wasser und wir liessen Deutschland zurück.

Ständige Begleitung

Ständige Begleitung

Deutschland ade.

Deutschland ade.

In Rodby spuckte die Fähre wieder alle Fahrzeuge aus und es dauerte eine kleine Weile, bis der Verkehr wieder störungsfrei rollte. Dann fuhren wir auf der Autobahn in Richtung Kopenhagen. Irgendwann sollten wir noch tanken. Die Tankstellen sind allerdings etwas rar auf dieser Strecke. Die Anzeige steht auf noch „110km“ und dann kommt nach ca. weiteren 50 km endlich eine Tankstelle.

Die Fahrt geht weiter Richtung Kopenhagen und dann sind wir nach der Überquerung der Östersundbrücke in Schweden. Unser Ziel, den Camping in Jönköping, erreichen wir so gegen 18.30 Uhr. Unterwegs wurden wir noch durch einige kleinere Staus wegen Baustellen etwas aufgehalten. Aber im Grossen und Ganzen war es eine gute Fahrt.

Der Camping ist riesig und ziemlich gut besetzt. Wir entschliessen uns für einen Stellplatz ohne Strom. Da ist es ruhiger. Gekocht wird heute nicht und wir lassen und ein Sirloin Steak mit Westernkartoffeln, Salat und Sauce Béarnaise servieren. Dazu gibt es Starköl. Die Sonne ist inzwischen untergegangen und ich denke, dass wir auch heute recht früh schlafen gehen. Autobahnfahren macht müde.

Bis gegen 03.30 Uhr feiern die Fahrenden, die sich am Rande des Campings niedergelassen haben. Dazwischen kreischen die Möwen und die Raben. Die Waschräume sehen dann auch entsprechend aus. Aber was solls, wir waren einmal hier und das ist gut so.

Danach dann soll es nach Älvdalen gehen. Und dort wollen wir 2-3 Nächte bleiben. Die Wetterprognosen sind vielversprechen.

Just relax...

Just relax…

Und die Vögel pfeifen…

Obermumpf bis Hamburg

Obermumpf bis Hamburg

Was für ein Auftakt zu unserer Schwedenreise!

Der Obermumpfer Chor sang und jubilierte anlässlich des Patroziniums Peter und Paul von Sonntag, 28. Juni. Es war eine stimmige Feier, die Predigt gut, der Chor klangvoll und der anschliessende Apéro gemütlich.

Um 11.15 Uhr dann verliessen wir die gemütliche Runde und machten uns auf den Weg.

Via Mumpf, Rheinfelden erreichten wir über die A98 die A5. Das Wetter war wirklich prächtig und der Verkehr eher mässig. Erst bei Alsfeld gerieten wir in einen kleineren Stau, „verloren“ 30 Minuten und kamen dann gegen 19.30 Uhr in Garlstorf bei Hamburg an. Ein erstaunlich ruhiger Campingplatz, obwohl direkt an der Autobahn. Touristen gab es einige wenige. Ein paar Norweger auf dem Weg nach Kroatien kamen gleichzeitig mit uns an. Sofort wollten sie zu ihrem Platz und dann möglichst schnell noch etwas zu essen und trinken kaufen. Der Platzwart, wahrscheinlich ein typischer Vertreter der Norddeutschen Rasse, meinte trocken: „You Norwegians must really relax!“. Und er mochte auch nicht gesietzt werden, „das mögen wir hier nicht so“.

Camping bei Hamburg

Camping bei Hamburg

Wir stellten unsern Bus mitten auf die Wiese, assen noch etwas und tranken noch etwas Wein (etwas viel, vielleicht?) und legten uns recht früh schlafen. Es war keine sehr erholsame Nacht, irgendwie plagten uns Kopfschmerzen. Deswegen blieben wir dann auch etwas länger liegen.

2015-06-28-02

Nach dem Frühstück geht’s weiter

Als Fremde kommen – als Freunde gehen

Auf nach Schwäbisch Hall

Auf nach Schwäbisch Hall

Unsere 3. Reise mit dem Bus führte uns nach Schwäbisch Hall. Wir hatten uns mit „fremden“ Leuten verabredet und waren sehr gespannt.

Das Navi führte uns über Waldshut, Villingen-Schwenningen, Stuttgart, Heilbronn in 4 Stunden direkt auf den Camping Platz am Steinbacher See in Schwäbisch Hall.

Es war heiss – so richtig durstiges Wetter. Der Campingplatz war gut besetzt, die Parzellen etwas klein. Aber es passte sehr gut.

Während wir Bier tranken, kamen dann die „Unbekannten“ zu uns und aus Fremden wurden sofort Freunde.

Wir hatten uns viel zu erzählen. Unsere Freunde haben uns die Stadt gezeigt, den Biergarten, ihr Haus. Wir haben bei einem feinen Fleischstrudel und Wein geplaudert bis es dunkel wurde und uns für den nächsten Tag verabredet.

Am Samstag ging es zur Michaelskirche und über den Markt.

Blick von der Michaselskirche

Blick von der Michaselskirche

Als es zu heiss wurde, sind wir ins Würth-Museum und haben die Sammlungen bestaunt. Auch die Schutzmantelmadonna haben wir uns angeschaut.

Nach einer kurzen Siesta ging`s dann zum Abendessen in die Stadt und danach zu einem „Absacker“ auf eine Terrasse über dem Kocher.

Das Freilandmuseum besuchten wir am Sonntag. Es war ziemlich heiss und wir waren ziemlich erschöpft und durstig. Aber es war sehr sehenswert. Der Trachtenumzug war klein aber fein.

 

Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall

Nach einem kurzen Abstecher auf die Grosse Comburg und einer Siesta, gab es am Abend Gegrilltes und Salat bei unseren Freunden zu Hause….ja und dann kam schon der Abschied.

Es war grossartig: Wir haben 2 tolle Menschen kennengelernt und freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen.

Die Heimreise am Montag fiel ins Wasser. Regen, Regen, Regen… aber zu Hause schien dann doch die Sonne und der Bus konnte getrocknet werden.

Danke liebe Freunde für die gute Zeit!!!

Camping Platz am Steinbacher See in Schwäbisch Hall

Camping Platz am Steinbacher See, Schwäbisch Hall