Tromsø – Paris des Nordens

Tromsö_Marina

Tromsø Marina

Idyllisch am Fluss gelegen…Stadt nah und doch ruhig…Nun der Platz in Tromsdalen wird dieser Beschreibung nicht ganz gerecht. Die Lage nahe bei der Stadt ist wunderbar. Man erreicht eigentlich alles Sehenswerte bequem zu Fuss. Busse fahren ebenfalls, aber da die Beschreibungen welche Linie wann und wohin fährt doch etwas schwierig zu entziffern sind, ist man zu Fuss besser unterwegs, fanden wir zumindest. Am Donnerstag hatten wir schon vieles gesehen und insgesamt 11 km zurückgelegt. So „verkrafteten“ wir auch die nächtlichen Gespräche rund um unsern Platz unbeschadet. Der Freitagmorgen brachte etwas Regen, wir blieben deshalb etwas länger liegen. Um 11 Uhr durften wir waschen und trocknen und um 13.30 Uhr marschierten wir in Richtung Eismeerkathedrale.

Eismeerkatherdrale

Eismeerkatherdrale

Um 14 Uhr sollte ein Orgelkonzert beginnen. Unsere Zeitberechnung war etwas knapp bemessen und wir kamen leicht ausser Atem kurz vor 2 bei der Kathedrale an. Der Eintritt für das halbstündige Konzert: umgerechnet 9 €. Das Programm war ansprechen, die Organistin fehlerfrei, die Orgel manchmal etwas schrill und „quitschelig“. Aber ein total erfreuliches Ereignis. Danach ging`s wieder in die Stadt. Wir schauten uns ein paar Einkaufsläden an bevor wir dann zum Abendessen in ein Steakhouse wollten. Es war schon ziemlich voll, die Bedienung irrte mit vollen Tellern im Raum herum und die nette Dame am Empfang bat uns, etwas zu warten. Sie wolle dann sehen, ob noch was frei sei. Wenn das so ist…Wir gingen wiederum in das Fischrestaurant und assen köstlichen Fisch, schön zubereitet, mit der freundlichen Bedienung vom Vorabend und gingen danach glücklich und satt wiederum über die Brücke zum Bus. Auch diese Nacht war eher etwas laut, aber es war auch die ganze „Nacht“ schönes Wetter und die Norweger genossen es. So soll`s sein.

Tromsö vom Fjellheiseen aus

Tromsö vom Fjellheisen aus

Samstagmorgen – Bilderbuch Wetter. Nach dem Frühstück ging`s los in Richtung Seilbahn auf Fjellheisen. Der 421 Meter hohe Hausberg Tromsø‘s bietet eine fantastische Rundsicht. Und wir hatten ausgezeichnetes Wetter. Nach den „ah`s und oh`s“ brauchten wir noch eine Stärkung und nach Kaffee und Kuchen fuhren wir wieder ins Tal.

Tromsö Fjellheissen

Tromsö Fjellheisen

Mit dem Bus fuhren wir dann in die Innenstadt, suchten da nach einem Bus ins „Polaria“ und gingen schliesslich zu Fuss hin. Im „Polaria“ konnte man sich über Svalbard (Spitzbergen) informieren. Der Klimawandel war ein Thema und verschiedene Aquarien beheimateten einheimische Fische. In einem Gebäude daneben war noch der alte Robbenfangkutter „Polstjerna“ ausgestellt. Dazu alte Fotos von Amundsen und Eskimos. Insgesamt sehr eindrücklich jedoch etwas weniger spektakulär als wir es uns vorgestellt haben. Vor dem Nachhause Weg gab`s noch ein Glas Weisswein resp. ein Becher lokales Bier (Gründer: Herr Mack aus Köln) und auf dem Campingplatz grillierten wir bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Egon

Egon

Morgen geht es dann weiter in Richtung Alta.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: