Auf der Suche nach der Sonne

2015-07-29-Inari bis Karesuando

2015-07-29-Inari bis Karesuando

Die Reise nach Karesuando verlief fast störungsfrei. Nur einmal mussten wir wegen 2 Rentieren etwas scharf abbremsen. Das kleine Rentier wollte unvermittelt über die Strasse als wir angefahren kamen. Das Muttertier hat sich schützend zwischen uns und ihr Kind gebracht. Aber alles ist gut gegangen, alle kamen mit dem Schrecken davon. Das Wetter war sehr bescheiden, es regnete fast ununterbrochen. Die Strassen waren leer, ein Teil der Strecke ungeteert und entsprechend sah dann auch der Bus aus. Auf einem Parkplatz in Finnland haben wir noch Kaffee und Donats genossen und für das Abendessen ein Stück geräuchten Lachs gekauft.

Ralley Paris-Dakkar? Nein! Hauptstrasse von Inari nach Karresuando

Ralley Paris-Dakkar? Nein! Hauptstrasse von Inari nach Karresuando

Karesuando liegt kurz nach der Brücke über den Mounioälv, welcher die Grenze zwischen Finnland und Schweden bildet. Es ist ein kleines Dorf mit 300 Einwohnern, einer Kirche, einem Fischerladen und einem Lebensmittelladen. Wir haben uns noch das Wichtigste gekauft und sind dann zum Campingplatz gefahren. Dieser war einfach, aber sauber und wir wurden herzlich empfangen. Gegen Abend hörte es dann auf zu regnen, dafür kamen die Mücken. Richtig aggressive, bissige Biester waren das. Die ganze Nacht über hat es dann zum Teil stark geregnet und am Morgen stand das Wasser auf den Wegen und auf der Wiese. Aber: der Bus war wieder weitgehend sauber!

Jä nu, was soll man da machen?

Abfahren!

2015-07-30 Karesuando bis Kiruna

2015-07-30 Karesuando bis Kiruna

Wir fuhren Richtung Kiruna, weil wir auf dem Wetterradar gesehen hatten, dass es dort etwas besser sein soll. Auf dem Weg passierten wir eine längere Baustelle. Die Autofahrer müssen sich die neuen Strassen jeweils so richtig „verdienen“. Zuerst müssen sie die hingeschütteten Steine und die Erde so richtig festfahren. Wenn dann der Untergrund richtig verdichtet und stabil ist, wird der Belag aufgetragen und die Strasse präsentiert sich sauber geteert und ohne Schlaglöcher.

Kurz vor Kiruna bogen wir noch in Richtung Jukkasjärvi ab, wo im Winter das Eishotel steht. Fährt man die Strasse weiter, kommt man nach ca. 12 km zum europäischen Satelliten – Center ESA. Früher wurden Führungen angeboten, doch dieser Dienst wurde leider eingestellt. Schade – das wäre bei dem Wetter der richtige Zeitvertreib gewesen.

In Kiruna angekommen, haben wir unsern Bus aufgetankt und einen Platz auf dem Camping bezogen und für den Abend einen Tisch im Restaurant reserviert.

Wir können nur hoffen, dass das Wetter sich bessert. So wie es scheint, ist auch die Internet-Verbindung „ertrunken“ und wir können uns nicht über das Wetter informieren.

 

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