Kiruna und die Weiterfahrt

Am Abend so gegen 18 Uhr hat sich das Wetter dann tatsächlich gebessert. Zeitweise schien sogar die Sonne.

Wir haben uns im Restaurant wieder gut verköstigt und weil das Internet ja immer noch in Panne war, sind wir dann auch recht früh schlafen gegangen.

2015-07-31 Kiruna nach Nikkaluokta

2015-07-31 Kiruna nach Nikkaluokta

Der Freitag präsentierte sich von seiner guten Seite. Wir wollten „alte Erinnerungen“ auffrischen und fuhren nach Nikkaluokta. Diese Siedlung, ca. 70 km von Kiruna entfernt, ist alljährlich der Ausgangspunkt des Fjällravenclassic. Dieser „Lauf“ zieht Tausende an, ist streng reglementiert, endet in Abisko und hinterlässt wahrscheinlich mehr Spuren in der unberührten Natur als eine Horde hungriger Wildschweine. Wir haben dies einmal erlebt und waren entsetzt.

Bei unserer Ankunft warteten ca. 70 Personen auf den Bus und als der Bus endlich kam, entstiegen ihm etwa 50 Personen. Alle, die Abreisenden und die Ankommenden, waren mit Rucksäcken, welche schätzungsweise 30 kg wogen, beladen. Zahlreiche verrostete Büchsen auf dem Gelände der Fjällstation verrieten uns, wovon sich die Leute ernähren und wie das Gewicht der Rucksäcke zu Stande kommt.

Wir sassen eine Weile da und haben dem regen Treiben amüsiert zugeschaut.

Dann sind wir zur kleinen Kirche hochgegangen und haben unterwegs ein paar Pilze gesammelt.

Nach dem Genuss einer Glacè haben wir dann wieder den Heimweg angetreten, unterwegs noch eingekauft, zu Abend gegessen und gehofft, dass die feiernden Nachbarn dann irgendwann mal müde werden.

2015-08-01-Kiruna bis Gällivare

2015-08-01-Kiruna bis Gällivare

In der Nacht fielen dann bereits wieder die ersten Regentropfen. Schlimm war es nicht und die Abreise gegen 11.15 Uhr fand dann schon fast bei Sonnenschein statt. Der Weg nach Gällivare war kurz, wir mussten allerdings wieder die lange Baustelle passieren. Unterwegs setzte wieder Regen ein.

Auf dem Stadtcamping in Gällivare fanden wir einen netten Stellplatz und marschierten noch in die Innenstadt. Leider waren um 16 Uhr bereits alle Läden geschlossen. Wir suchten und fanden die Touristinformation, sammelten einige Broschüren und besuchten eine Ausstellung über Laponia. Diese hat uns sehr gefallen. Man stelle sich vor: Eine tolle Informationsstelle mit einer wirklich guten Auswahl von verschiedenen Informationsbroschüren, freiem WiFi, Gratistoiletten, einem kleinen Shop und einer Gratis- Ausstellung, welche so manche Ausstellung in den Schatten stellt. Zufrieden sind wir dem Fluss entlang zum Campinplatz gewandert und haben den Abend mit einem guten, selbstgekochten Abendessen beschlossen.

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