Von Maribo nach Hardegsen

2015-08-16 Maribo bis Hardegsen

2015-08-16 Maribo bis Hardegsen

Der Himmel war leicht bewölkt, aber es war angenehm warm. So genossen wir unser letztes Frühstück in Skandinavien im Freien, packten alles zusammen und fuhren gegen 10 Uhr los in Richtung Rodby. Dort erreichten wir den Fährplatz, das Boarding begann unmittelbar nach unserer Ankunft und gegen 11 Uhr erreichten wir Puttgarden.

Die Fähre entliessdie Fahrzeuge aus ihrem Bauch und schon bald erreichten wir die Autobahn in Richtung Hamburg. Es ging flott voran. Die Navi-Dame meldete zwar fast im Minutentakt: „Achtung, die Route wurde auf Grund der aktuellen Verkehrslage geändert“, aber so wirklich sahen wir keinen Grund dazu. Erst bei Hamburg gings dann los. 10 km Stau wurdeb gemeldet und unsere muntere Dame der Navigation schlug einen andern Alternativ-Weg vor. Pavel war erst skeptisch, liess sich dann aber überzeugen und wir folgten den Anweisungen der Navigatorin. Irgendwo „verpassten“ wir eine Strasse und fuhren munter vorbei am Hiobs-Krankenhaus, dat Backhus, bogen ab zum Kölner Dom (ach nee falsche Stadt), passierten the empire of döner und fuhren schliesslich über die Elbbrücken (Graachten? A.d.R.). Alles mehr oder weniger ohne Störung. Der Stau folgte danach…Haben wir etwas gewonnen? Ja! Eine äusserst amüsante Stadtbesichtigung in Hamburg. Wir stehen, wir fahren, wir stehen, wir stehen…Es tröstete uns nicht wirklich, dass die Gegenseite ebenfalls nur mühsam vorankam. Ungefähr nach 45 Minuten löste sich das Ganze dann fast schlagartig auf. Juhui, es geht flott weiter. Das Wetter war auch sehr angenehm, der angekündigte Regen liess auf sich warten. Wir näherten uns dann Hannover und immer wieder Stau, langsames Fahren, Stau, schnelleres Fahren, Stau…es ermüdete.

Schliesslich machten wir eine kurze Pause, um zu tanken, wechseln beim Fahren und weiter gien es. Schliesslich hatten wir genug. Unser angestrebtes Ziel, ein Camping auf dem Bauernhof mit Vesperstüble in Knüllwald liegt noch etwa 1 Stunde Fahrzeit vor uns. Wir suchten und fanden Alternativen. Den 1. Camping liessen wir mal links liegen und fuhren in Richtung Uslar. In Uslar haben wir schon öfters auf unserer Rückreise von Skandinavien übernachtet. Der Camping verspricht einen Badesee und ein Restaurant mit grosser Karte. Wir fuhren rund 28 km von der Autobahn weg, erreichten den Platz. Keiner da, das Restaurant dunkel. Wenn man etwas brauche, solle man anrufen. NEIN DANKE!

Also zurück nach Hardegsen. Und wir wurden freundlich empfangen, der Chef sie zwar grad nicht da, aber wir können da mal alles hinstellen und er werde die Campingkarte abgeben und dem Chef alles melden, sagte der freundliche Senior beim Empfang. Gut machen wir und als dann der Chef kam wechselten wir noch Geld für die Duschen und bezahlten gleich die Übernachtung 15 €. Der Chef, ein rüstiger Mitsiebziger kam ins Plaudern und erzählte dann auch von Skandinavien und dass er mal in Baden (AG) gewohnt habe und interessierte sich für Rheinfelden. Ich kam fast nicht mehr weg. Aber es war eine herzliche Begegnung. Den Abend verbrachten wir „zu Hause“. Er regneet ab und zu ein wenig, aber wir waren müde und gingen bald schlafen. Morgen folgt dann noch der Rest der Strecke und wir hoffen, dass es weniger staut.

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