Stockholm – nicht Oslo

Hafen von Stockholm

Hafen von Stockholm

Heute geht’s nach Stockholm. Der ursprüngliche Plan war ja, wie man einer früheren Aufzeichnung entnehmen kann, Oslo zu besuchen. Damals haben wir uns auf Grund der Wetterlage entschlossen, nach Osten auszuweichen.
Wie weise das war, zeigen uns die Regenradarbilder von der Gegend um Oslo. So wurde aus Oslo Stockholm und das besuchen wir heute.
Nach einer relativ ruhigen Nacht und einem schönen Frühstück, machen wir uns auf den Weg zur Tunnelbana-Station. In 10 Minuten sind wir dort, gehen zum Automaten und laden eine Plastikkarte mit Geld auf. Für umgerechnet 28 Franken können wir nun 72 Stunden lang alle Busse, U-Bahnen und einige Schiffe benutzen. Das System funktioniert ganz einfach: deine Plastikkarte hältst du beim Eingang in die U-Bahn an einen Scanner, die Tür geht auf und du kannst dorthin fahren wo du möchtest. Ebenso funktioniert dies beim Schiff. Kein Überlegen wohin und wie lange du fahren willst. Keine Kontrollen. Ohne Karte kommst du nicht rein. Das wäre doch was für unsere Schweizerischen Verkehrsbetriebe. Und der Preis ist auch sehr sozial.
Also wir steigen beim Ängyplan ein und beim T-Centralen wieder aus und sind mitten in der City.

Drottinggatan

Drottinggatan

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Ein Kreuzfahrtschiffchen

Zuerst besuchen wir die Touristen Information, nehmen ein paar Prospekte. Dann gehen wir ins nahegelegene Warenhaus Galeria (ein sehr grosses Einkaufszentrum), schneuggen mal da mal dort.
Die Toilette kostet 10SEK. Da wir kein Kleingeld haben, zahlen wir mit der Kreditkarte. Bargeld wird hier eh nicht so gerne gesehen.
Dann schlendern wir den Drottinggatan in Richtung Gamla Stan. Es hat sehr viele Leute. Das Wetter ist herrlich. In der Gamla Stan (Altstadt) kaufen wir ein paar Dinge ein. Dann so gegen 14 Uhr haben wir Durst und gönnen uns ein Bier in der Gartenwirtschaft.
Am Ende der Strasse, beim Meer, schauen wir den Schiffen zu. Soeben kommt ein riesiges Kreuzfahrtschiff, die Cinderella, in den Hafen. Dann beschliessen wir wieder zurück zu gehen. So nach 200 Metern denken wir, dass wir eigentlich noch ein bisschen Schiff fahren könnten und besteigen eine Fähre nach Djurgarden. Dort gibt es einen Vergnügungspark mit verschiedenen Bahnen. Nichts für uns, wir besuchen das Aquarium. Dann gibt es noch Glacé und nach der Rückfahrt suchen wir uns ein nettes Restaurant zum Abendessen.
Dank der Heizstrahler kann man problemlos draussen sitzen und nach einem Entrecote und Lammkoteletts sowie 2 Glas Wein (für jeden natürlich) spazieren wir zurück zur T-Centralen, kaufen noch Brot und lassen uns von der Bahn nach Hause chauffieren. Unser Büsli hat schon auf uns gewartet.

Fähre nach Djurgarden

Fähre nach Djurgarden

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