Skansen und ein Hauch von Winter

stockholm-3_01Heute ist unser letzter Tag in Stockholm. Und der Tag beginnt schon früh – seeeehr früh. So gegen 5 Uhr fahren die ersten Autos los, rennen Menschen über den Campingplatz. Um 6 Uhr sind’s dann schon mehr, die Strasse wird laut und auf dem Flughafen scheint alle paar Minuten ein Flugzeug zu starten. Gegen 7.30 Uhr sind alle weg, aber da wollen wir auch aufstehen. Heute sind wir bereits um 10 Uhr auf dem Weg zur Tunnelbana Station. Wir fahren bis Gammla Stan, gehen den kurzen Weg zur Djurgarden – Fähre und sind um 11.15 Uhr vor den Toren von Skansen.stockholm-3_02
Djurgarden, eine Halbinsel, war ursprünglich im Besitz der königlichen Familie und wurde hauptsächlich als Jagdrevier benutzt.
Um 1890 stellte der damalige König diesen Besitz der Allgemeinheit als Erholungsgebiet zur Verfügung.
In der Folge entstand auf dem westlichen Teil ein Freilichtmuseum (Das älteste Freilichtmuseum der Welt). Etwa 150 Originalhäuser aus allen schwedischen Landesteilen wurden aufgestellt und auch Tiere, welche in Schweden beheimatet sind, leben dort. So wie Elch, Ren, Vielfrass, Bär, Seehunde aber auch Nutztiere wie Esel, Kühe…
In der Hauptsaison sind alle Häuser offen und „bewohnt“. Das heisst, irgendjemand ist im Haus, entsprechend gekleidet, und gibt dir Auskunft über die früheren Bewohner und ihre Arbeiten und Lebensgewohnheiten. Auch Handwerker wohnen dann in Skansen und man kann die Erzeugnisse vor Ort kaufen. Jetzt im Herbst ist alles viel ruhiger. Viele Häuser sind geschlossen, die Attraktionen für die Kinder auch und trotzdem ist es sehr erholsam durch diesen schönen Park zu schlendern. Vor allem hat man auch einen sehr schönen Ausblick auf die Innerstadt.stockholm-3_03
In der Sonne geniessen wir Kuchen und Kaffee.
Aber die Sonne wärmt nicht mehr so wie gestern, es weht ein sehr kühler Wind. Nach einem Besuch im Museumsshop (Tolle Sachen, aber sehr teuer) gehen wir zurück zur Fähre und setzen uns bei Slussen (Schleuse zwischen dem Meer und dem Süsswassersee Mälaren) zu einem Bier an die Sonne.
Danach geht’s noch zum Intersport. Und wir verlassen diesen, wie immer, mit einem gut gefüllten Plastiksack.
Ein Abendessen im gewohnten Restaurant beschliesst unsern letzten Tag in der Stadt und die Tunnelbana bringt uns wieder zurück auf den Ängbycamping.

Und hier noch ein paar Impressionen: Tiere und Farben:stockholm-3_t1 stockholm-3_f3

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