Karibikgefühl und leere Wasserfälle

fjordsuche_02Heute wird der Bus wieder bewegt. Wir fahren in Richtung Kungsbacka und von dort in Richtung Süden. Immer schön dem Meer entlang, manchmal sieht man es nur von weitem, manchmal ist man sehr nahe.
Ab und zu fahren wir in eine Bucht und spazieren ein wenig dem Sandstrand entlang. Es gibt hier sehr schöne Sandstrände. Man wähnt sich fast in der Karibik. fjordsuche_04Allerdings sind die Temperaturen leicht tiefer. Und dies wahrscheinlich auch im Hochsommer. Es gibt auch einige sehr schöne Campingplätze direkt an der Küste. Jetzt Anfang Oktober sind sie leer und die Restaurants und Kiosks am Strand geschlossen. Ein paar Möwen und Raben balgen sich um Essbares, ein paar Enten „grasen“ in Ufernähe. Es ist ruhig, sonnig, windig. Auf dem Weg nordwärts fahren wir an einem AKW vorbei, drei Reaktoren alle mit Meereswasser gekühlt.fjordsuche_01
Unterwegs füllen wir noch unsere Lebensmittelvorräte auf. Dann wollen wir den Kungsfjorden auch noch von der anderen Seite betrachten und fahren ca. 15 km auf einer Landzunge nach vorne. Dort ist dann die Strasse zu Ende, weit weg vom Meer und wir sind zu faul, den ganzen Weg bis zum Meer zu laufen. So drehen wir um, kaufen für unser Auto noch Öl, weil es meckert, und fahren dann zum Ramhultfallet.fjordsuche_03
Schön sieht er aus auf dem Prospekt. Über 50 Meter hoch fällt er in mehreren Stufen zum See Lyngnern. Die Fischerkarte kann man per SMS bestellen. Ein Tag kostet 50 Kronen, ein Monat 100 und eine Jahreskarte 300.
Wir steigen aus „bewaffnet“ mit Stativ, Filter, Drahtauslöser…mit allem was man für DAS Foto von einem Wasserfall so braucht und marschieren los. Einige Wanderer mit Fotoapparat kommen uns entgegen, ein junger Mann spaltet Holz für den Winter. Dann sind wir da…und…ES FLIESST KEIN WASSER!
Ja wo ist er denn, der Wasserfall???
Wir sind ratlos, schauen die Felsen rauf und runter. Aber da ist nichts!
Wir gehen zurück und fragen den netten jungen Mann. Ja dieser Wasserfall sei sehr seltsam, meint er. Gestern Abend hatte er noch Wasser, heute gar nichts. Meistens habe er Wasser. Dass er gar keines habe sei erst 2 Mal passiert in den letzten Jahren.
Wir haben ein Wunder gesehen!
So fahren wir noch weiter und besuchen das Naturum an der Südspitze des Sees. Vor einigen 1000 Jahren war da ein Gletscher und dieser hat eine schöne Endmoräne hinterlassen. Da gibt es nun diverse Wanderwege mit Erklärungen. Eine schöne Anlage. Und heute ist auch sehr viel los. Es gibt Aktivitäten für Kinder.
Etwas weiter weg liegt ein alter Cholerafriedhof.
Wir fahren zurück und geniessen den letzten Abend noch mit Beat.

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