San Francisco und die Reise nach Honolulu

Am Samstag, 28.1. lösen wir Tickets für den Hop-on-hop-off Bus. 2 Stunden lang fahren wir quer durch die Stadt. Der Reiseleiter weiss sehr viel und entsprechend viele Worte sprudeln aus seinem Mund. Wir fahren sogar über die Golden Gate Bridge, aber es ist saukalt auf dem Dach des offenen Tour busses. Aber wir halten durch. Danach strolchen wir noch ein wenig im Fisherman’s Wharf herum, besuchen eine Open-air Ausstellung und landen schliesslich wieder beim Japaner zum Abendessen.
Im Hotel packen wir alles zusammen und stellen den Wecker auf 5 Uhr am Morgen. Um 05.50 Uhr soll uns der Airport shuttle abholen. Wir überlegen noch, ob das wohl zu spät sei, weil es überall heisst man müsse 3-4 Stunden vor dem Abflug auf dem Flughafen sein (und das wollte uns auch der nette Mann an der Reception verkaufen…). Aber da wir schon eingecheckt haben und alle Sicherheitsfragen online beantwortet haben, beschliessen wir cool zu bleiben und vertrauen darauf, dass 2 Stunden vor Abflug auch genug sind.
Sonntag, 29.1.

Wanddekoration im Flughafen San Francisco

Wanddekoration im Flughafen San Francisco

Der Fahrer kommt pünktlich, fährt noch 2-3 weitere Hotels an, telefoniert, dass er im Hilton einen Passagier vergessen hat, fährt zurück und ich denke schon: oje…
Aber um 06.30 Uhr stehen wir vor dem Terminal der Hawaiian Airline.
Wir steuern auf einen Automaten zu, sofort erscheint eine nette Dame mit Blume im Haar, ist uns behilflich und nach 5 Minuten haben unsere Koffer Etiketten und wir die Boarding Pässe (diesmal lesbare, der Printer im Business-Center des Hotels hatte zu wenig Toner). Dann geht’s ab durch die Sicherheitskontrolle. Die ist in weiteren 5 Minuten erledigt. Und so haben wir noch wunderbar Zeit einen Tee zu trinken. Langsam wird es hell draussen und gegen 7.45 Uhr beginnt das Einsteigen. Wir reisen diesmal First-class (war auch kaum teurer als Economy) und werden gleich mit Fruchtsäften und Prosecco verwöhnt. Bis zum Ziel Honolulu fliegen wir 5.45 Stunden. Es gibt noch ein ausgezeichnetes Hawaiianisches Frühstück, einige Informationen über unser Ziel und wir werden mit der Musik aus der Serie „Hawaii 5-O“ berieselt. Wer die noch nicht kennt, dem sei sie wärmstens empfohlen. Tolle Action, tolle Landschaften und sehr informativ betreffend Honolulu und Oahu. Übrigens: Jeder kriegt einen iPad Pro als Unterhaltungsquelle; leider nicht zum Behalten.
Wir landen gegen 12.15 Uhr. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass unser Gepäck auf dem Band B1 ankommen wird und dass dies etwa 10 Minuten Fussmarsch entfernt sei.
Wir machen uns auf den Weg. So einen Flughafen haben wir noch nie erlebt. Erstens findet man kaum ein Schild mit „Baggage claim“, alle irren ein wenig durch die Gegend, ermuntern sich gegenseitig, ja nicht auf zu geben. Man wandert Treppauf, Treppab ist mal draussen, mal drinnen, begegnet netten Leuten und erkundigt sich, ob schon mal jemand erst nach Jahren seine Koffer gefunden hat…
Wir gehören nicht dazu. Wir landen beim Band B1, schnappen unsere Koffern und gehen zur Autovermietung. Ein netter Ford Mustang mit Stoffdach steht für uns bereit. Die nächste Herausforderung: wie öffnet man das Dach? Aber auch das gelingt und schon bald zuckeln wir in Richtung Honolulu, Waikiki, Diamond Head.
Da wir noch etwas zu früh sind (wir sollen erst um 15 Uhr in die Wohnung), fahren wir noch ein paar (gewollte) Umwege.
Das Studio ist klein, aber nett. Es liegt inmitten von Palmen, wir haben sogar etwas Meersicht.
Nach dem Auspacken fahren wir noch in einen Supermarkt und holen das Wichtigste für das Abendessen und das Frühstück. Dann wird der Grill angezündet und wir geniessen das Fleisch mit Brot und Früchten.
Es wird schnell dunkel hier. Gegen 18.10 Uhr geht die Sonne unter und 30 Minuten später ist es bereits Nacht. Aber das stört uns nicht weiter. Wir sind müde haben noch einmal 2 Stunden „verloren“ und gehen zu der Zeit ins Bett wo wir normalerweise in Ormalingen aufstehen.
Guets Nächtle!

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