Waikiki und Blowhole

Blowhole

Blowhole

Eigentlich wollten wir ja den Diamond Head besteigen, aber es kam wieder einmal anders.
Gegen 10.30 Uhr sind wir bereit, die Wanderschuhe sind angezogen, der Rucksack gepackt. Los geht’s in Richtung Diamond Head Nationalpark. Wir fahren bis zum Parkplatz und sehen es schon von weitem: Parking Lot full! Auch der kleine Platz etwas weiter unten ist besetzt, bliebe noch der Platz ganz unten. Wir sehen die vielen Menschen, welche von dem unteren Parkplatz zielstrebig nach oben schreiten. Busse fahren vor und lassen die Wanderlustigen herausquellen…
Nein, heute nicht! Aber morgen. Wenn wir nicht später als 9 Uhr da sind, dann sollte es eigentlich klappen.
So fahren wir nochmals beim Studio vorbei (sind ja nur 5 Minuten) ziehen Flipflops an, packen den Rucksack um und los geht’s in Richtung Waikiki.

Waikiki

Waikiki

Beim Aquarium finden wir einen Parkplatz, Kosten $4 für 4 Stunden. Das passt ja wunderbar! Gemütlich schlendern wir mal am Strand, mal auf der Strasse in Richtung Waikiki. Hier in der Stadt ist es sehr schwül, kaum ein Lüftchen weht. Wir besuchen einige Shops, kaufen Crocs, schlendern weiter und haben dann mal ein wenig Durst.

Kapiolani Beach

Kapiolani Beach

Pavel nimmt ein Bier und ich frage nach einem nichtalkoholischen Getränk. „Wasser“, ist die trockene Antwort. Aber dann erbarmt er sich meiner und mixt mir eine Pina colada ohne Rum. Wahrscheinlich denkt er, ich komme von einem anderen Stern…Es gibt viel zu sehen am Strand. Das Meer ist relativ ruhig, ein paar Anfänger üben sich im Standup-Paddeln und im Surfen. Gegen 15 Uhr haben wir genug vom Rummel (und die Parkzeit ist zu Ende) und fahren zurück zum Studio.

Sandy Beach Park

Sandy Beach Park

Aber der Tag ist noch jung und bald sollte Flut sein. DIE Gelegenheit zum Halona Blowhole zu fahren, vielleicht haben wir ja Glück.
Das Halona Blowhole ist eine Art Kamin, welcher sich in der Lava gebildet hat. Wenn es stark windet und die Flut kommt, dann wird das Wasser vom Meer her durch diesen Kamin gepresst und spritzt dann oben, ähnlich wie bei einem Geysir wieder raus.
Wir fahren also los und haben Glück: riesige Wellen klatschen an das Ufer. Aus dem Blowhole spritzt und zischt es. Ein gewaltiges Naturspektakel. Wir freuen uns und mit uns gefühlte 100 Japaner…

Blowhole in Action

Blowhole in Action

Etwas weiter östlich gibt es einen tollen Strand und da tummeln sich ein paar Dutzend Surfer. Wir fahren also zu diesem Strand, finden aber selbstverständlich keinen Parkplatz. Etwas weiter hinten klappt es dann und wir beobachten 2 Surfer, die ihr Handwerk wirklich verstehen. Wir sehen zwar nicht genau, wie alt sie sind, schätzen aber, dass es sich um 2 Jugendliche handeln muss.

Küste bei Blowhole

Küste bei Blowhole

Wahrscheinlich haben ihre Eltern sie vor 10 Jahren auf das Brett gestellt und seither sind sie fast ununterbrochen am Surfen. Ein tolles Erlebnis. Man spürt die Freude der Menschen an diesem Sport. Hut ab vor allen, die sich in diese Wellen wagen.
Auf dem Nachhauseweg sehen wir noch einige gesperrte Stände (wegen hohen Wellen).

Hawaii-Farben

Hawaii-Farben

Ein toller Tag geht zu Ende. Wir werden früh schlafen gehen, damit es morgen klappt mit dem Diamond Head Trail.

 

 

 

Und hier noch ein Paar Eindrücke vom Blowhole:blowhole_07 blowhole_06

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