Le’ahi – Diamond Head

Waikiki und Honolulu

Heute soll‘s klappen und…so viel sei verraten: es hat geklappt 🙂
Um 6 Uhr klingelt der Wecker, draussen ist es noch ganz dunkel. Wir stehen auf, duschen, dann wird’s hell. Es ist eine herrliche Morgenstimmung mit rosa Wölkchen. Jetzt wird gemütlich gefrühstückt, das darf auch dann nicht fehlen, wenn es pressiert.
Nach 8 Uhr geht es los Richtung Diamond Head State Monument. Wir sind zwar nicht alleine, aber es hat noch Platz für unser Auto.

Blick nach Osten

Blick nach Osten

Man nimmt an, dass der Krater (Diamond Head) vor ca. 300 000 Jahren durch eine einzige Eruption entstanden ist. Der Vulkan ist längst erloschen und es wachsen Bäume und Pflanzen auf der fruchtbaren Erde. Der Kraterrand ist 232 Meter hoch und das Innere des Kraters bedeckt eine Fläche von 1.5 Quadratkilometern. Der Krater ist fast kreisrund. Frühere Seeleute sahen den Berg funkeln. Sie meinten, dass die Kalzit Kristalle, welche in dem Gestein eingelagert sind, Diamanten seien. So erhielt dieser Berg seinen Namen. Ab 1904 wurde der Berg militärisch genutzt. Es entstanden verschiedene Stockwerke im Innern des Berges, welche mit Tunneln verbunden sind.

99 Treppenstufen

99 Treppenstufen

Treppen und Wege auf der Innenseite des Kraters können mit Tarnnetzen verhängt werden. Heute sind nur noch einige Teile militärisch genutzt. Einen anderen Teil kann man besteigen. Und das Besteigen stellt einige Anforderungen. Zwar muss man auf 1,3 km grad mal 171 Meter Höhe überwinden, aber es gibt dann auch steile Treppen mit 99 Stufen und unbeleuchtete Tunnels.

Honolulu von oben

Honolulu von oben

Zudem ist es im Krater recht heiss, da kein Lüftchen weht. Aber wir haben es geschafft und die Aussicht ist wirklich überwältigend.

Blick vom Diamond Head

Blick vom Diamond Head

Wieder beim Parking gönnen wir uns erst mal einen Mango Smoothie , fahren dann zum Studio, wechseln die Schuhe und fahren nochmals los in Richtung Osten. Wir haben kein Ziel und geniessen einfach das Gefühl von Wind und Sonne. Man sieht jedes Mal etwas neues, einen neuen Strand oder kleine Felsen im Meer. Es ist herrlich. Zurück fahren wir über den Pali Hwy und verpassen diesmal die Abzweigung zum Pali Lookout NICHT!
Die Strasse führt durch einen richtigen Dschungel. Am Strassenrand tummeln sich Hühner und Güggel. Leider haben wir schon etwas eingekauft zum Abendessen…

Irgendwo da unten wohnen wir...

Irgendwo da unten wohnen wir…

Der Pali Hwy oder die Hawaii Route 61 verbindet Honolulu mit der Windward Seite der Insel (also die dem Wind zugewandten Seite). Der ehemalige Saumpfad wurde 1957 zur Strasse ausgebaut und seither ständig dem wachsenden Verkehr angepasst.

Baum am Pali Lookout

Baum am Pali Lookout

Vom Pali Lookout hat man einen schönen Blick auf die Ostküste (Windward). Die Fernsicht ist etwas getrübt.
Die Durchfahrt von Honolulu und Waikiki stellt uns vor keinerlei Probleme. Wir fahren schon fast wie die Einheimischen zielsicher auf der Strasse.

Richtung Waikiki

Richtung Waikiki

Karten, Navi lassen wir beiseite und erreichen doch ohne nennenswerte Umwege 🙂 unser Ziel: den Supermarkt.
Wir kaufen noch ein paar Lebensmittel und feiern unseren 43. Jahrestag bei einem feinen Grillessen und einer Flasche Wein auf der Lanai.

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