Was für ein Erwachen!

Blick aus dem Hotelfenster

Blick aus dem Hotelfenster

Mein Blick fällt um 6.30 Uhr aus dem Zimmerfenster.
Wau, wir sehen direkt auf den Mauna Kea. Der Schnee, die Teleskope sind deutlich zu erkennen!
Der Himmel ist wolkenlos. Langsam geht die Sonne über dem höchsten Berg der Erde auf. Vom Meeresgrund ragt er immerhin 10. 203 Meter in die Höhe. Und von der Meeresoberfläche sind es auch noch 4205 Meter. Was haben wir doch für ein Glück. Hilo gehört zu den regenreichsten Städten der Erde und hat um die 3300 mm Niederschlag pro Jahr. Im Vergleich: Sissach hat eine durchschnittliche Regenmenge von um die 900 mm pro Jahr.
Aber heute haben wir richtiges Traumwetter.

Blick in den Kilauea Krater; der kleine Krater (Halem'uma'u) hat einen Durchmesser von 1 km

Blick in den Kilauea Krater; der kleine Krater (Halem’uma’u hat einen Durchmesser von 1 km

Gegen 9 Uhr verlassen wir das Hotel und fahren Richtung Volcano Nationalpark. Der liegt 20 Meilen vom Hotel entfernt. Die Fahrt dorthin ist etwas langweilig. Die Strasse steigt stetig bis wir auf rund 1200 Metern und beim Eingang des Parks angekommen sind. $20 kostet der Wochenpass pro Fahrzeug. Hier im Park gibt es einige Möglichkeiten mit dem Auto durch zu fahren. Man kann auch wandern. Es gibt wunderbare Trails, kurze und längere.

Schwefelablagerungen

Schwefelablagerungen

Wir halten zuerst beim Visitor Center, es hat unglaublich viele Leute. Verkauft werden nur Souvenirs und Karten. Keine Getränke! Aber man kann eine Flasche kaufen und die dann mit Wasser füllen oder im Volcanic House, einem Hotel mit Shop etwas zu trinken kaufen. Wir machen das 2. und sehen von der Lobby des Hotels direkt in den Kilauea Krater. Dieser dampft fröhlich vor sich hin. Schön sieht es aus. Frisch gestärkt fahren wir dann zuerst dem Kraterrand entlang soweit wies eben geht. Am Ende befindet sich ein schöner Lookout auf den Krater. Man kann sogar einige Flammen sehen. Zudem ist im Jagger Museum eine interessante Ausstellung über Vulkanismus und selbstverständlich ein Souveniershop. Wir kaufen uns nun doch noch eine Trinkflasche. Auf dem Rückweg kann man noch ein paar Dampflöcher und Schwefelbänke besichtigen. volcano-1_03Die Wege sind gut ausgeschildert und man wird gewarnt, die Wege zu verlassen. Der ganze Untergrund ist immer noch in Bewegung und es kann sein, dass man irgendwo einbricht und sich dabei stark verbrennet.volcano-1_08
Wieder zurück beim Visitor Center füllen wir dann die Trinkfasche und fahren auf der Chain of Craters Road ca. 25 Meilen wieder hinunter zum Meer. Auf dem Weg immer wieder schöne Aussichtspunkte. Man fährt durch Lavafelder, sieht in die Weite oder hinunter in kleinere Krater.

Im Lavafeld

Im Lavafeld

Am Ende der Strasse, beim Meer, sieht man einen schönen Lavabogen. Früher konnte man noch viel weiter dem Meer entlang fahren und dann auf der anderen Seite wieder in Richtung Hilo abzweigen. Seit 1983 fliesst aber hier immer wieder Lava ins Meer und hat die Strasse unpassierbar gemacht. Auch der neuste Flow (seit Januar 2017) geht da durch. Wir sehen aber von unserer Position aus nur die Dampfwolke über dem Meer aufsteigen, die entsteht, wenn die Lava ins Meer fliesst. Wir hoffen, dass wir dann am Samstag mit dem Helikopter in der Nähe durchfliegen werden.
Bevor wir zurück ins Hotel fahren, kaufen wir noch ein und geniessen ein tolles Picnic auf unserer Terrasse.

Auch im Lavafeld

Auch im Lavafeld

Lava...

Lava…

Hier war mal eine Strasse

Hier war mal eine Strasse

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