3 Wege führen von Hilo nach Kilauea Kono

Kamehemeha The Great. Nach unseren Angaben die Originalstatue, in Honolulu steht eine Kopie

Kamehemeha The Great. Nach unseren Angaben die Originalstatue, in Honolulu steht eine Kopie

Wir nehmen den längeren 😊
Irgendwann in der Nacht beginnt es zu regnen. So um 02.30 Uhr bemerken wir, dass ein feiner Sprühregen durch die Bucht weht.
Dann am Morgen ist es nebelverhangen aber trocken. Vom Balkon aus „verfolgen“ wir 2 Schildkröten, welche sich zwischen dem kleinen Korallenriff tummeln.
Gegen 10 Uhr checken wir aus und machen uns auf den Weg nach Kilauea Kona. Eigentlich befindet sich Kona genau gegenüber von Hilo. Der einfachste Weg würde quer durch die Insel führen, wenn da nicht die grossen Berge wären. Der kürzeste Weg führt über die sogenannte Saddle road.
Die Saddle road oder der Highway 200 durchquert die Insel und erreicht eine Höhe von 2033 Metern. Man fährt durch alte Lavafelder von Ausbrüchen der Jahre um 1880. Sie ist zum Teil sehr schlecht ausgebaut.

Unser "Mid-Size SUV". 7-Plätzer...

Unser „Mid-Size SUV“. 7-Plätzer…

Diese Strasse werden wir dann zum Teil bei unserem bereits gebuchten Ausflug auf den Mauna Kea befahren.
Dann gibt es die Strasse 11, welche via Volcano Park entlang der Südküste und dann hinauf der Westküste entlang führt. Die kennen wir zum Teil schon und dies ist definitiv der längste Weg. Von Kailua Kona aus können wir den Westteil gut ein anderes Mal erreichen.
So bleibt noch der 3. Weg: Von Hilo der Ostküste entlang Richtung Norden, dann etwas im Landesinneren nach Westen und von da aus der Westküste entlang in Richtung Süden. In der Nord-West Ecke gibt es noch einen Loop, denn machen wir auch noch.
In Hilo besuchen wir zuerst noch die Statue von King Kamehamea dem Grossen. Der erste König Hawai’i’s lebte von ca. 1795-1819 und konnte die Inselgruppe einigen (nicht nur mit Diplomatie…). Nach seinem Tod wurde er als Held verehrt. Es gibt übrigens mehrere Statuen von ihm, angeblich steht die Originalstatue in Hawi, Big Island. Wir haben auch anderes gelesen oder gehört.

Blick auf den Laupahoehoe Point

Blick auf den Laupahoehoe Point

Danach geht es auf der 19 immer der Küste entlang in Richtung Norden. Wir fahren auch ein paar extra Loops, besuchen eine Tsunamiegedenktafel aus dem Jahr 1946. Die Küste hier wird immer wieder von Tsunamis heimgesucht. Hilo hat daraus gelernt. Die Stadt wurde ins Landesinnere verschoben. Dort wo die Tsunamis meist auftreffen, ist eine riesige Grünanlage.

Laupahoehoe Point. Hier wurde am 1. April 1946 eine Schulklasse von Hilo mit drei Begleitpersonen vom Tsunami weggespült...

Laupahoehoe Point. Hier wurde am 1. April 1946 eine Schulklasse von Hilo mit drei Begleitpersonen vom Tsunami weggespült…

Weil die Ostküste so regenreich ist, fliessen mehrere Flüsse von den Bergen ins Meer. Zum Teil haben sie tiefe Furchen in das Gestein gegraben. So war es früher äusserst mühsam, diesen Weg nach Norden zu gehen. Immer wieder musste man hinab in tiefe Täler und auf der anderen Seite wieder hinauf steigen. Heute führen bis auf wenige Ausnahmen, Brücken über diese Täler und man kommt gut vorwärts.

'Akaka Falls. 420 Feet

‚Akaka Falls. 420 Feet

Bei Honoka’a führt die Strasse dann ins Landesinnere und bei Waimea (jaja gibt’s hier auch) nehmen wir dann die Strasse Richtung Norden. In Waimea oder auch Kamuela wurde mit dem Eintreffen der Europäer die Rinderzucht aufgebaut. Bereits 1815 entstand die grosse Parker Ranch. Man erzählt, dass sich die Nachkommen von John Palmer Parker nicht über das Erbe einigen konnten. Das Ranchgebiet wurde aufgeteilt und offenbar hat ein Erbe seinen Anteil in Form von Geld irgendwo vergraben. Man soll es bis heute nicht gefunden haben. Die Strasse führt bis auf über 1000 Meter. Irgendwie erinnert die Landschaft uns an die Fribourgeralpen. Sanfte Hügel, sehr grüne Wiesen, Rindviecher…Einzig die tropischen Bäume „stören“ die Fribourger Voralpenlandschaft.

Laupahoehoe Point, Blick nach Süden

Laupahoehoe Point, Blick nach Süden

Nach ein paar Abstechern zur Küste erreichen wir dann den Flughafen von Kailua Kona, stauen ein wenig und fahren dann in Richtung unserer Wohnung. Irgendwie ist es sehr touristisch hier. Zum Glück liegt unsere Wohnung etwas ausserhalb des Rummels. Wir finden alles so vor, wie beschrieben. Es gefällt uns. Wir suchen und finden dann noch einen Supermarkt und versorgen uns mit allem was es so braucht.
Den Abend verbringen wir bei Meeresrauchen und Grillengezirpe (naja und etwas Nachbargeräuschen) dann bei schwülen 28 Grad auf unserer Lanai.

Einfach ein Baum...

Einfach ein Baum…

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