Die Natur braucht sich nicht anzustrengen, bedeutend zu sein. Sie ist es. (Robert Walser 1878-1956)

Kaloko drive

Kaloko drive

Wer Natur nicht mag, sondern einfach nur Badeferien machen will, der ist in Hawai’i definitiv am falschen Ort. Es gibt sie zwar, die Sandstrände. Die wenigsten sind kilometerlang. Nur einige sind so erschlossen, wie wir es von der Adria oder ähnlichen Feriendestinationen her kennen (z.B. Waikiki, Honolulu). Die meisten Strände der Inselgruppe Hawai’i sind klein, verborgen, zu Fuss oder mit dem Schiff erreichbar. Sand gibt es zwar auch, aber Steine, Felsen sind meistens auch dabei. Die Inseln haben schon einige Sturmfluten oder Tsunamis erlebt. Der Sand wird weggespült, die Felsen und Korallen bleiben.kekahakai_02
Nach dem gestrigen langen Tag lassen wir es heute gemütlich angehen. Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Weg. Das erste Ziel: Der Kaloko Drive. Dieser beginnt ein paar Kilometer von Kona entfernt und steigt während 7 Meilen von fast Null auf rund 1600 Meter hoch. Eine ziemlich steile Angelegenheit. Das Besondere daran ist, man sieht wunderbar ins Tal (Küste) und man ist die ganze Zeit in einem Regenwald.
Die Aussicht können wir heute vergessen. Es hat einfach zu viele Wolken hier oben. Und aus denen nieselt es sogar ein wenig. Aber der Wald, die ganzen Pflanzen hier sind wunderbar. Ein toller Abstecher.
kekahakai_07Wieder unten im Tal geht‘s weiter in Richtung Norden. Wir fahren kurz beim Flughafen vorbei, einfach so weil wir mal sehen wollen wie er aussieht. Dann kommt eine Abzweigung zum Kekaha Kai State Park. Die Strasse führt quer durch ein Lavafeld und ist ungeteert. kekahakai_04Es hat Löcher, Löcher und Löcher. Wir wollen schon fast aufgeben und werden kräftig hin und her geschüttelt. Dann kommen wir zum Parkplatz, steigen aus und gehen zu Fuss zum Meer. Welch ein Anblick! Die ganze Schüttlerei hat sich mehr als gelohnt! Ein Strand, wie wir ihn lieben: Sand, Palmen, Steine, vorne im Meer ein Riff. Holz liegt überall herum – ein Traumstrand. Es hat selbstverständlich auch Leute, aber es hat auch Platz für Fische und Schildkröten.kekahakai_05 Vom Ufer aus schauen wir einigen zu, wie sie sich im Wasser tummeln. Etwas weiter liegen 2 auf den Steinen in der Sonne und wärmen sich auf.
Wir verbringen gut 2 Stunden an diesem Strand, schauen, fotografieren, spazieren ein wenig. Es ist herrlich.kekahakai_03
Auf dem Rückweg werden wir Teil des allnachmittäglichen Staus in Richtung Kona. Wir hören eine wenig Radio, geniessen die Musik und hören lustige Geschichten. Zum Beispiel, dass es in Kalifornien neuerdings Poke-Restaurants gibt und diese einen grossen Zulauf haben. Der Radioreporter fand das sehr lustig. Er wurde auch gefragt, ob es dies in Hawai’i auch gäbe. Aber er meinte, dass Poke einfach zu jeder Mahlzeit dazugehört und man doch deswegen keine speziellen Restaurants brauche.
Poke wird meistens mit rohem Gelbflossenthunfisch und verschiedenen Gewürzen und Sojaöl etc. gemacht. Poke bedeutet schneiden, portionieren.
Wieder zu Hause geniessen wir den Pool und das Jacuzzi und die Lanai (heute ohne poke )

schildi

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