Tage 1 und 2

2017-05-21-Ormalingen-Herbelon

Kurzurlaub im Süden Frankreichs und wer weiss wo noch sonst…

Gegen Mittag fahren wir los. Das Wetter meint es gut mit uns. Letztes Jahr hat es auf dem Weg nach Genf ununterbrochen geregnet. Heute aber ist es trocken, die Sonne scheint. Es hat erstaunlich wenig Verkehr auf der Autobahn. Erst bei Genf wird der Verkehr dichter, aber in Frankreich auf der Autobahn ist wieder Ruhe. Wir bezahlen total rund € 18 Gebühr bis Grenoble, dann geht es auf Nebenstrassen weiter. Gegen 16.15 Uhr erreichen wir Herbelon und den Camping am Lac de Monteynard. Wie immer ist schon ein Holländer da. Dann noch 2 Belgier, ein Franzose und wir. Es ist ruhig auf dem Camping. Den kleinen Hunger stillen wir mit einem Bier und Waffeln und kurz nach 19 Uhr gehen wir ins Restaurant essen. Das Essen ist wie immer formidable und im oberen Preissegment. Dann geht`s ins Bett.

Herbelon

Camping Herbelon

Montagmorgen: die Sonne kukkt grad über die Kuppe des Berges. Ich suche eine warme Dusche. Wir sind uns nicht ganz sicher, aber wir glauben, dass es von den 7 Duschen nur eine mit warmem Wasser gibt. Zum Glück finde ich sie – mein Tag ist gerettet.
Gestern habe ich noch eine Baguette bestellt. Aber um 8.45 Uhr ist der Bäcker noch nicht wach. 10 Minuten später öffnet er die Tür. Das Brot brauche noch etwa 20 Minuten meint er, dann warten wir eben in der Sonne. Ofenwarm kommt dann das Brot auf den Tisch, es ist wunderbar.
Gegen 10.40 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Hyères. Wir beschliessen, den grössten Teil auf der Autobahn zu fahren. Doch bis dahin windet sich die Strasse durch enge Dörfer und plötzlich knallt es. Was ist passiert??
Das Glas des linken Rückspiegels scheint locker zu sein. Ein entgegen kommendes Auto hat uns mit seinem Rückspiegel an unserm Rückspiegel getroffen. Wir halten an. Pavel rückt das Glas wieder zurecht und siehe da, es ist nichts defekt. Das Glas hält, der Plastik rund um den Spiegel ist etwas zerkratzt. Puh, Glück gehabt.
Wir fahren durch wunderschöne Landschaften der Durance entlang.
Dann fahren wir, wie so oft, noch ein paar kleine Umwege und sind gegen 15.30 Uhr auf unserem Camping. Wir beziehen die gleiche Parzelle wie im letzten Jahr (95), bestellen Brot, gehen auf ein Bier zum Hafen, kochen uns etwas Feines und geniessen den Abend bei einem Glas Muscat aus dem Elsass. Die Tagestemperatur lag so bei 24 Grad. Jetzt am Abend weht ein kühler Wind. Mal sehen, wann uns die Kanufahrer, welche direkt hinter uns ihre Zelte aufgeschlagen haben, schlafen lassen.

Lac de Monteynard

 

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