Tag 3 (23.5.)

Es ist erstaunlich ruhig auf dem Camping. Wir haben sehr gut geschlafen. Nach einem guten Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Schiffsanlegestelle. Um 11 soll die Fähre fahren, wir kommen gegen 10.50 Uhr am Meer an. Es hat sehr, sehr viele Leute. Alle wollen nach Porquerolles. Während wir uns stetig nach vorne schieben lassen, überlegen wir, ob wir das auch wirklich wollen. Wir passieren eine Sicherheitskontrolle (die wird seit den Anschlägen in Frankreich nun offensichtlich routinemässig durchgeführt) und bereits nach 15 Minuten stehen wir auf dem Schiff. Alle Leute sind sehr entspannt, geniessen das Wetter und haben gute Laune.
Auf Porquerolles lassen wir uns mit der Menschenmenge ein wenig durch die Hauptstrasse treiben. Pavel hat Lust auf ein Aprikoseneis und schliesslich nehmen wir einen Weg in Richtung Plage d`Argent unter die Füsse. Da waren wir noch nie. Die vielen Menschen verteilen sich auf der Insel. Jeder findet ein Plätzchen für sich wo er sein kann. Die Menschen sind zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs. Es hat wenige Autos auf der Insel und die dürfen nur von den Einheimischen gefahren werden.
Der Weg führt durch Eukalyptuswälder, dann gehen wir wieder an der prallen Sonne. Es ist ziemlich heiss und staubig. Hier auf der Insel gedeihen Wein und Oliven. Mal sind wir nahe beim Meer, mal wieder im Landesinneren. Der plage d`Argent ist ein beliebter Badestrand. Es gibt auch ein Restaurant und eine Snackbar. Wir kaufen uns ein Mineralwasser und spazieren dann noch etwas weiter. Nach ca. 2 km finden wir noch einen kleinen Kieselstrand. Das Wasser schimmert türkisblau. Ein paar Mutige wagen sich ins Wasser…
Dann auf dem Rückweg zum Village überkommt uns Hunger. Beim ersten Restaurant gibt es nichts zu essen, beim zweiten ebenso. Aber die Brasserie am Hafen serviert durchgehend warmes Essen und wir speisen königlich: 2 Mal Rinderfilet mit Salat und Kartoffeln, dazu Rotwein von Porquerolles. Zum Abschluss gibt es noch 2 Espressi. Dann bleibt noch etwas Zeit einzukaufen und um 17 Uhr besteigen wir die Fähre in Richtung Tour de Fondue und Campingplatz.
Wir kaufen noch eine Flasche Côtes de Provence und geniessen die laue Abendluft vor unserem Büssli.

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