Wie frisch gewaschen

Dichtestress am Strand

Heute Freitag erwartet uns wieder Sonnenschein. Aber werfen wir mal einen Blick zurück.
Am Mittwoch spazierten wir bei angenehmer Temperatur, Sonnenschein und einer leichten Brise in Richtung Vieux Bouclau les Bains. Diesmal ging’s dem Meer entlang. Einige Unerschrockene wagten sich ins Wasser. Es war sehr erfrischend. Draussen warteten die Surfer in ihren Neoprenanzügen auf eine gute Welle. Ganze Surfschulen übten sich an Land und in Ufernähe auf den Brettern, aber meist im Wasser. Schaffte es mal einer stehend 2 Meter auf einer Welle zu reiten, freuten sich alle mit ihm und klatschten begeistert. Ein wahres Volksfest.

Surfer am Albret Plage

Nach einem 40 minütigen Spaziergang kamen wir an einen Kanal und beschlossen, umzukehren. Wieder zurück beim Bus, beschlossen wir, zum Abendessen nach Vieux Bouclau zu gehen. Gesagt, getan. Wir waren gegen 17 Uhr dort. Anders als bei früheren Gelegenheiten, kann man hier aber erst ab 19 Uhr essen. Für uns ist dies einfach zu spät. So trinken wir noch 2 Pressions und spazieren wieder nach Hause, grillieren Würstchen und machen einen feinen Salat dazu.
Gestern Donnerstag dann schien die Sonne bereits am morgen früh. Ein wolkenloses Blau, wenig Wind, es wurde richtig, richtig heiss. Das Autoaussenthermometer zeigte 35 Grad! Wir cremen uns ein und machen uns erneut auf den Weg nach Vieux Bouclau. Diesmal soll es ein Mittagessen sein. Am Meer ist es kaum frischer als auf dem Camping und heute erscheint uns das Wasser eher lau. Aber es erfrischt trotzdem. Beim Kanal angekommen, steigen wir den Strand hoch und müssen noch ein paar 100 Meter durch eine Feriensiedlung gehen, bevor wir dann gegen 13.30 Uhr bei „unserem“ Restaurant sind. Zuerst ein Schweppes und ein Orangina gegen den Durst, dann bestelle ich einen Fisch, Pavel eine Entenbrust und dazu ½ Liter Rosé und Wasser. Zum Dessert gibt es noch einen Coupe Colonel und eine wunderbare Kreation mit Rahm, Erdbeeren und Sorbet. 2 Espresso beschliessen das Essen und wir bezahlen € 80 inkl. Trinkgeld. Gut gelaunt, frisch gestärkt machen wir und wieder auf den Rückweg. Für den Abend sind Unwetterwarnungen heraus gegeben worden. Bereits jetzt hat der Wind etwas aufgefrischt. Entsprechend hoch sind die Wellen und die guten Surfer sind jetzt draussen.

Lac Marin

Auf dem Camping ist Hektik ausgebrochen. Der Nachbar aus Sigmaringen räumt alles in den Wohnwagen und stellt ihn um (die schmalere Seite gegen den Wind, wegen der Fenster…). Wir holen die Markise ein und essen noch eine Kleinigkeit. So gegen 19 Uhr kommt dann aus dem Nichts ein heftiger Wind auf. Die Temperatur sinkt auf 19.5 Grad. Wir beschliessen in den Bus zu gehen und räumen auch die Stühle weg und nehmen den Tisch ins Innere.
So schlimm wie uns gesagt wurde, kam’s dann doch nicht. Aber es hat ein wenig geblitzt und gedonnert und einiges geregnet. Und so erwachen wir heute Morgen und sehen eine frisch gewaschene Welt. Es ist leicht bewölkt, nicht mehr so heiss wie gestern. Wir beschliessen Wäsche zu machen. Die trocknet im Nu und wir spazieren dann noch etwas dem Strand entlang, sammeln ein paar Muscheln und schauen den Wellen und den Surfern zu. Zum Znacht grillen wir Koteletts, dazu gibt’s Salat und Brot und, wer hätte das gedacht, eine Flasche Rosé.

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