Ein spanisches Dorf

Irgendwann im Laufe des Freitags und Samstags hat sich der Camping in ein spanisches Dorf verwandelt. Es gibt überall Spanier, Spanier, Spanier. Meist sind es junge Erwachsene die sich unter den Bäumen mit Zelten und Bussen zusammengeschlossen haben. Am Abend wird dann an den Gemeinschaftsgrillstellen gegrillt. Die meisten sind Surfer. (Das schlimmste dran: Der lokale SPAR hat nur noch spanischen Brot… Frankreich ohne Baguette!!! Anm. der Redaktion)
Am Samstag beschliessen wir nochmals in Vieux-Bouclau zu Mittag zu essen. Diesmal gehen wir in ein anderes Restaurant und geniessen die Empfehlung des Hauses: Seezunge in Butter gebraten mit Gemüse und Pommes bzw. Teigwaren. Zum Dessert noch ein hausgemachter Pannacotta mit Mango sauce bow. Erdbeersauce. Den Hinweg in das Städtchen haben wir auf der Strasse zurückgelegt, zurück geht’s dem Meer entlang. Es ist sehr warm, aber wie immer weht ein angenehmer Wind. Es tummeln sich einige Surfer, am Strand und auch im Ort ist sehr viel los. Und überall wird spanisch gesprochen. Die Nacht ist ruhig, wie immer, und sternenklar.

Was will uns dieses Schild sagen?

Nebel verdeckt am Sonntagmorgen etwas die Sonne. Gegen 13 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Strand. Riesige Wellen rollen ununterbrochen vom Meer ans Land. Baden verboten, die Flagge zeigt rot. Mit einem Jeep fahren die Strandwächter entlang des Strandes und rufen via Lautsprecher alle zurück die sich etwas nahe am Wasser aufhalten. Es ist ziemlich gigantisch. In Vieux-Bouclau gönnen wir uns erst eine Glacé und danach noch ein Bier bzw. ein Glas Rosé. Dann geht’s noch ein letztes Mal dem Strand entlang zurück. Die Wellen scheinen noch grösser geworden zu sein. Gegen 18.45 Uhr soll dann die Flut den Höchststand erreicht haben.
Morgen fahren wir dann auf der Autobahn in Richtung Bordeaux, Clermont-Fernand, Lyon. Wir haben uns auf dieser Strecke 2 Campingplätze ausgesucht. Je nachdem wie wir vorwärts kommen, übernachten wir in der Nähe von Clermont-Ferrand oder Lyon. Dann werden wir noch 2 Nächte dableiben, bevor wir dann am Mittwoch den Rest der Strecke bis nach Ormalingen unter die Räder nehmen.

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