Chumm fischli, chumm, chumm…

Direkt vor unserem Bus…

Um es vorweg zu nehmen, das Fischli kam nicht, wenigstens nicht zu uns. Ein etwa 10 jähriger Junge hat es bekommen.
Aber der Reihe nach. Gestern war ein windiger Tag. Wir sind trotzdem dem Fluss entlang spaziert und Pavel hat immer mal wieder ausgeworfen. Einmal hat sich der Silch um eine Birke verheddert weil der Wind so stark geblasen hat. Aber Doris hat alles gerettet (unter Einsatz des Lebens selbstverständlich).
Heute begrüsst uns ein bedeckter Himmel. Wir entdecken einen kleinen Vogel, der direkt vor dem Auto im Gras sitzt. Wahrscheinlich kann er noch nicht so gut fliegen. Aber wir reden ihm gut zu und hoffen, dass er am Abend nicht mehr dasitzt.

Die ominöse Brücke

Regen ist angesagt. Wir machen uns mit Schirm und Regenjacken auf den Weg in Richtung Flygplats. Mit dabei natürlich die Angelrute. Pavel wirft immer mal wieder aus. Er macht sogar einen Meisterwurf. Der Sbirolino prallt mit einem „Pling“ vom Brückengeländer ab und trudelt ins Wasser. Als Pavel alles rauszieht, meint er, dass er wohl überworfen habe. Ich sage dem ganz einfach „es gruusigs Gchnüppel“. Aber wir schaffen es, alles zu entwirren und weiter geht’s. Wir sind alleine unterwegs. Bei uns sind Schwäne, Möwen, andere Wasservögel. Entgegen der Prognosen scheint die Sonne. Es ist seit Freitag der schönste Tag. Es wird richtig warm. Auf dem Flygplats werden Reparaturarbeiten gemacht. Wir umrunden die ganze Piste sehen Seerosen. Es ist friedlich. Pavel versuchts mal mit einem meps. Vielleicht gibt’s Hechte. Und dann passiert es, der meps hängt irgendwo 15 Meter vom Ufer entfernt. Alles rütteln und ziehen bringt nichts. Aufgeben? Ins kalte Wasser steigen? Nichts da, wir schaffen auch dies und mit Hilfe eines alten Pfadfindertricks bringen wir alles wohlbehalten ans Ufer. Inklusive einem Stock und etwas Grünzeugs aus dem Fluss.

Der südlichste Punkte der Landepiste

Wir sind lange unterwegs, laufen um die 10 km. Fische gibt’s keine für uns, Pilze auch nicht. Aber wir hatten unsern Spass. Und dem kleinen Schweden gönnen wir natürlich die grosse Forelle. Naja wenigstens sagen wir das….grins.
Heute ist unser letzter Tag in Älvdalen. Wir haben schon bezahlt und fahren morgen weiter Richtung Norden. Unser Ziel ist Meselefors oder einfach soweit wir fahren mögen. Zum Abschluss gibt’s noch Würstchen mit Brot und Kartoffeln und ein wenig Salat. Und zum Dessert wie immer etwas Süsses. Das können die Schweden so richtig gut herstellen!

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