Es regnet…und regnet…und regnet…

Kirche von Gällivare

Gestern Abend kamen gegen 21 Uhr dann noch ca. 8 junge Erwachsene (wahrscheinlich Finnen) und stellten ihre Zelte im Regen auf, assen draussen im Regen und waren auch gegen Mitternacht noch unwahrscheinlich vergnügt.
Heute Morgen beginnt das Spektakel dann gegen 6.45 Uhr, gegen 9.30 Uhr fahren sie dann ab.
Wir haben trotzdem recht gut geschlafen und bleiben am Morgen etwas länger liegen. Es regnet in Strömen und der Platz verwandelt sich langsam in einen See. Bei uns drinnen ist alles trocken. Wir frühstücken, beschliessen das Geschirr dann irgendwann zu waschen und lesen, häkeln, beschäftigen den Computer und ruhen ein wenig aus.

Campingplatz nach Regen

Gegen 15 Uhr hört dann, wir die Wetterprognose vorausgesagt hat, der Regen auf und wir machen uns auf den Weg nach Gällivare. Die Kleinstadt liegt rund 70 km nördlich des Polarkreises und hat um die 10`000 Einwohner. Die mittlere Julitemperatur liegt bei 13 Grad und die mittlere Regenmenge bei 73.4 mm (somit der regenreichst Monat des Jahres). Der Nachbarort Malmberget war ursprünglich der Hauptort. Aber es wurde dort soviel Eisenerz abgebaut, dass man die Leute umsiedeln musste und Gällivare entstand. Nahe bei der Stadt liegt der Berg Dundret (823müm). Im Sommer sieht man bis zum 12.7. die Mitternachtssonne (falls es nicht regnet) und im Winter wird dort Skigefahren. Es hat mehrere Pisten und Lifte.
Wir spazieren zum Zentrum und gehen in die Einkaufsläden. Seit dem letzten Mal (vor 2 Jahren) haben wieder einige Geschäfte zugemacht und auch das Sortiment in den bestehenden Läden scheint uns karger geworden zu sein.

Zentrum von Gällivare

Wir werden trotzdem fündig und kaufen im Intersport je 2 Paar Hosen. In der Zwischenzeit zeigt sich sogar die Sonne aber es geht ein kühler Wind und wir sind froh, dass wir die warmen Jacken angezogen haben.
Gegen 17 Uhr schlendern wir wieder zurück und können doch tatsächlich draussen grillen. Ein paar Regengüsse gibt’s noch, aber die sind kurz und das Wasser auf unserer Parzelle sieht sich zurück, sodass wir wieder mit trockenen Füssen zum WC und zurückgehen können.
Mal sehen, was der morgige Tag uns so bringt.

Hoffnung für morgen…

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