Wandertag

Sonne im Lappland!

Wir erwachen und…hören nichts. Wir lauschen nochmals und …hören nichts. Kann das sein? Wir machen die Augen auf und…sehen den Sonnenschein! JUHUUUUUU der Regen ist vorbei. Wir können sogar draussen frühstücken und so gibt es wieder einmal Speck. Wir lassen uns Zeit und gegen 11.45 Uhr machen wir uns auf den Weg in Richtung Dundret. Der Weg führt erst über den Fluss, dann über die Inlandsbanan (Eisenbahn), dann durch einen Tunnel auf die andere Strassenseite. Wir gehen der Strasse entlang. Die schwedischen Autofahrer sind immer sehr vorsichtig im Umgang mit Fussgängern oder Radfahrern. Meist wechseln sie auf die andere Strassenseite und wenn ein Auto entgegen kommt, dann warten sie bis sie vorbeifahren können.
Nach einem Kilometer sind wir bei einem Restaurant, das hat aber nur von 17-21 Uhr geöffnet. Wir spazieren weiter und kommen schliesslich zu einem Art „Eingangstor“ zum Gebiet „Dundret“. Und sehen durch die Bäume eine Art Sanddüne.

Sanddüne? Nein, Schnee unter Sägemehl

Unser Interesse ist geweckt und wir folgen den Schildern „Hellner Arena“. Dies ist ein Langlaufzentrum. Wir nähern uns der „Düne“ und sehen, dass sie aus Sägemehl besteht. Weiter hinten sehen wir nochmals so ein Hügel. Und da dämmert es uns: Da wird Schnee vom letzten Winter „konserviert“. Wenn man ein wenig im Sägemehl gräbt, dann stösst man nach wenigen Zentimetern auf den kalten Schnee.

Am Harrträsket…

Wir kehren wieder um und gehen in Richtung Harrträsket. Leider verpassen wir die richtige Abzweigung und laufen einige Zeit parallel zum Seeufer bis wir es endlich merken. Aber wir finden einen kleinen Weg, der zu einigen Hütten führt. Wir vergewissern uns, dass die Besitzer nicht grad da sind und gehen ans Ufer. Schön ist es hier, das Wasser funkelt, es ist sehr friedlich.

Am Harrträsket…

Wir nehmen wieder den gleichen Weg zurück zum Campingplatz. Es ist wunderbar sonnig und sehr warm.
Beim Camping gönnen wir uns zwei Glacés und zahlen, weil wir morgen weiter fahren möchten. Insgesamt sind wir 14 km gelaufen und sind nun ein wenig müde. So sitzen wir faul in der Sonne und geniessen das Dasein. Zum Abendessen gibt es Hamburger vom Grill und Kartoffeln. Wir haben neue Nachbarn bekommen. Es sind Leute aus Holland. Sehr nette. Er ist mit seinem Camper auf den Platz gefahren und hat dann erst geschaut, ob er uns keinen Schatten macht. Es sind zwei ältere Leute, die ans Nordkap wollen. „einmal soll man das machen“, meint er, „aber dann nie wieder“. Er fragt uns auch noch, was hier besser sei als in der Schweiz. Wir denken, dass er nicht ganz so glücklich ist hier. Wahrscheinlich ist es ihnen zu kalt und zu regnerisch.
Lange sitzen wir noch an der Sonne, bis uns dann der kühle Wind doch ins Innere treibt. Es war ein anstrengender aber toller Tag.

Unterhalb Dundret

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