Kukkolaforsen

So einen Fisch…

Der Tag begrüsst uns mit einem leicht bewölkten Himmel und etwas Sonnenschein. Das Frühstück findet somit draussen statt. Es gibt Speck und Eier, Brot und selbstgemachte Nektarinenconfi von Zuhause. Wir nehmen es gemütlich und schauen zu wie andere Camper abfahren. Auch unsere Nachbarn gehen, wir winken.
Nach dem Abwasch (macht immer Pavel) erkunden wir die Umgebung. Die Campingbesitzer (Bereits in 5. Generation) haben in vielen alten Häusern kleine Ausstellungen gemacht.

Eine Hobelmaschine

Wasserantrieb im Sägewerk

So gibt es eine alte Mühle, ein Sägewerk, eine Räucherkammer und ein kleines Fischmuseum zu besichtigen. Es hat auch einen alten Glockenturm, der früher dazu diente den Schichtwechsel beim Dip Net Fischen anzukünden. Man kann auch Führungen dazu buchen. Wir haben alles auf eigene Faust angesehen. Es ist sehr schön gemacht und frei zugänglich. Im Fischmuseum kann man auf einem Bildschirm in den Fluss hineinsehen und sieht so ab und zu einen Fisch vorbeischwimmen. Die verschiedenen Süsswasserfischarten werden auf einem Poster in verschiedenen Sprachen beschrieben.

Dip Net Fishing…. diesmal live

Auch die Geschichte der Dip net Fischerei wird erklärt. Und auch heute wird noch so nach den Heringsmagränen gefischt. Eine anstrengende Art Fische zu fangen.
Wir sitzen noch eine Weile am Fluss und schauen den Möwen und Schwalben zu, entdecken sogar eine Seeschwalbe und gehen dann wieder zum Bus zurück. Etwas später besuchen wir nochmals die Ausstellung mit den verschiedenen Saunen und spazieren noch etwas weiter flussabwärts. Wir entdecken eine neu erstellte Plattform für Fischer, daneben eine Feuerstelle mit Holz, Abfalleimern und Grillrost. Sehr weit kann man hier nicht spazieren.

Fachkommision beim Beraten

Aber es passt. Es ist ein richtig gemütlicher Tag. Gegen 17.30 Uhr gehen wir ins Restaurant zum Essen. Man isst hier sehr früh (Also normal. Nicht so verrückt spät, wie in der Schweiz. Anm. der Redaktion ). Um 20 Uhr macht das Restaurant bereits zu.
Wir essen Carpaccio vom Elch, Torne Lachs mit Risotto und Randen Gemüse sowie Lachstartar, Rentiergeschnetzeltes mit Pommes Duchesse. Zum Aperitif 2 sparkling Wines und zum Essen eine Flasche Chablis. Kosten: 1300 SEK, nicht billig, aber das Ambiente und die Qualität der Speisen gerecht fertigen diesen Preis. Das ist wirklich ein Top Restaurant und die Bedienung hervorragend.
Also wenn ihr einmal in diese Gegend kommt, dann geht hier essen. Es lohnt sich. Wir gehen früh schlafen und fahren morgen weiter.

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