In und um Inari und auf dem Inarisee

Flughafen von Inari. Vorne die Tankstelle für AVGAS.

Montag und Dienstag, zwei Tage voller Sonnenschein und blauem Himmel soweit das Auge reicht. Und es ist warm, so um die 20 Grad. Mit über 20 Stunden Sonnenschein kommt da einiges an Wärme zusammen. Wir geniessen es. Zmörgele in der Sonne, einfach sitzen in der Sonne, ins Dorf Inari spazieren in der Sonne. Am Montag gehen wir ins Museum Siida. Dies erzählt im Innern von den Sami und von den Jahreszeiten und draussen sind einige Häuser, Speicher, Tierfallen etc. ausgesellt. Wir waren da schon vor 2 Jahren, aber es ist immer interessant. Wir treffen auch Corinne und Markus mit Kindern aus dem Fricktal an. Die sind auf dem Camping gegenüber von uns. Auch sie besuchen das Museum.

Rush hour, Hauptstrasse von Inari

Es hat hier in Inari recht viele Schweizer. Einige sind allerdings „getarnt“. Sie haben in Norwegen oder Finnland oder Schweden einen Camper gemietet und fahren so „unerkannt“ herum.
In der „Nacht“ von Montag auf Dienstag scheint die Sonne fast immer. Und der Himmel ist auch in der Nacht blau. Wir frühstücken direkt am Wasser, der Wind hat nachgelassen.
Heute wollen wir aufs Boot. Wir wollen abends (17 Uhr) gehen, entschliessen uns dann aber doch für 13 Uhr. .
Nach 20 Minuten Fussmarsch sind wir bei der Schiffsanlegestelle. Es hat meeega viele Leute. Das Schiff hat zudem nur ganz wenige Plätze draussen. Wir überlegen kurz und drehen um. Wir fahren doch erst um 17 Uhr.

Die heilige Insel Ukko…

Die Zwischenzeit verbringen wir mit dem Besuch des Sami Kulturzentrums und mit Einkaufen. Dann essen wir auf dem Camping eine Kleinigkeit und gehen dann wieder zum Schiff. Unterwegs werden wir von ein paar Rentieren „begleitet“. Sie gehen 2-3 Meter vor uns über die Strasse auf unsere Seite bevor sie dann im Wald bei der Kirche wieder etwas zum Fressen finden. Gegen 16.20 Uhr sind wir wieder beim Schiff. Diesmal hat es weniger Leute und wir gehören zu den Ersten. So „ergattern“ wir einen Platz draussen.

Die heilige Insel Ukko… (etwas näher)

Die Fahrt ist wunderbar. Der See ist glatt wie ein Spiegel. Wir werden regelmässig mit Wissenswertem über den See „gefüttert“. So wissen wir, dass der Inariseee der drittgrösste See Finnlands ist. Dass im Inarisee viele Fische zu Hause sind und pro Jahr etwa 190`000 Tonnen davon gefischt werden. Dass der See während 7 Monaten zugefroren ist. Dass er eine Fläche von rund 1100 km2 besitzt (zum Vergleicht der Bodensee 530 km2) und dass im See über 3000 Inseln liegen.

Auf der Ukko Insel

Wir machen Halt auf einer Insel namens Ukko, welche früher für die Sapmi heilig war. (Das bedeutet u.A. Frauen hatten keinen Zutritt und es herrschte wunderbare Stille. Nur so als Anregung. Anm. der Redaktion) Wir fahren vorbei an 2 Inseln wo früher die Toten bestattet wurden und treffen nach 2.5 Stunden wieder am Landesteg ein. Diese Fahrt war einmalig.
Morgen geht’s weiter.

Inari See, Halbpanorama von Ukko asu

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