Der letzte Tag in Mèze

Nach dem Z’morge

Wir lassen uns von der Sonne und dem Aufwachen ringsum wecken.
Zum Teil herrscht schon rege Betriebsamkeit. Die Engländer vis à vis fahren ab. Aber das läuft sehr geordnet und unaufgeregt ab. Ganz anders bei den Franzosen hinter uns Die beiden Hunde winseln, sie wollen doch auch mit. Dann wird ein Küsschen da und eins dort verteilt. Man wünscht sich alles Gute und bis zum nächsten Mal und überhaupt. Der Abschied dauert minutenlang. Es herrscht allgemein Aufbruchsstimmung, aber es kommen auch einige Neue an. Der Camping hier ist in 2 fast identische Teile aufgeteilt. Und das ganz trickreiche ist, dass auf den beiden Hälften die gleichen Nummern sind…

Skulptur am Hafen

Drum steht der Berner jetzt auf dem Platz den eigentlich der Hamburger wollte. Dank der europäischen guten Völkerverständigung schaffen es die beiden ohne Gewalt, die Situation zu klären. Der Schweizer hat Recht, der Hamburger biegt diesmal richtig ab. Nach dem Morgenessen gehen wir zum Einkaufen zum Carrefour gleich über die Strasse. Da ist was los! Na klar, morgen ist der 8.5., der Tag der Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands. Ein Feiertag in Frankreich (wissen wir nur dank Tante Wiki). Da wird eingekauft: Chips, Fleisch, Gemüse, Früchte, Brot und alles andere was das Herz noch so begehrt. Schliesslich muss man 36 Stunden ohne Einkaufen auskommen.

Wiederum Botanik

Wir bahnen uns den Weg durchs Gewimmel und kaufen für die nächsten 3 Tage ein wenig Fleisch, Kartoffeln und Getränke ein. Beim Büsli verstauen wir die Dinge, geniessen die Sonne und machen uns gegen 15 Uhr auf den Weg in die Stadt. Immer dem Meer entlang, vorbei an den Boulespielern, weiter dem Hafen entlang, durch den Yachthafen hindurch auf die andere Seite.

Hafeneinfahrt von Mèze

Es ist schwül, hinter uns im Landesinneren scheint sich etwas zusammen zu brauen. Zum letzten Mal (für dieses Mal) kehren wir in „unserer“ Stammbeiz ein, trinken 2 Grimbergen, schlendern noch durch ein paar Gassen, kaufen eine Baguette und kehren zum Camping zurück. Kurz vor dem Camping schauen wir noch 4 Petanquespielern zu, die auf einem Sandplatz spielen. Wau!
Gegen 18 Uhr beginnt es dann zu regnen und es blitzt und donnert. Zum Glück weht kaum ein Wind, so gibt es keinen Grund unsere Grillparty ins Innere zu verlegen. Seelenruhig wandern 2 Kalbsplätzli auf den Grill, dazu gibt es Hörnlisalat, gegrilltes Brot und Rüebli. Und selbstverständlich Roséwein. Das Gewitter ist zwar schnell vorbei, aber der Regen hat sich an diese Gegend gewöhnt und bleibt noch ein wenig. Kein Problem, wir sind Skandinavien erprobt.

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