570 km

2018-05-08- Meze-Messanges

Gegen 9.15 Uhr brechen wir auf. Alles ist nass. Der Regen von gestern Abend war heftig und es hat immer noch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Zuerst wollen wir noch auftanken. Die von uns angesteuerte Tankstelle funktioniert allerdings nicht. Das freut die Agip Tankstelle gleich nebenan. Gut gefüllt nehmen wir die Strecke um 9.30 Uhr in Angriff. Wir fahren zuerst ein kurzes Stück Richtung Osten zur nächsten Autobahnauffahrt und dann geht’s in Richtung Westen. Wir fahren in Richtung Béziers, passieren Carcassonne, wo wir im letzten Jahr waren. Wir sehen die mittelalterliche Festung ganz kurz von der Autobahn aus. Dann geraten wir in einen kurzen Starkregen und weiter geht`s.
Kurz nach Toulouse wechseln wir uns beim Fahren ab. Es ist immer noch grau und manchmal regnet es. Wir fahren parallel zu den Pyrenäen. Die Berge selbst kann man nur erahnen (Also ICH habe Schneebrge gesehen. Anm. der Redaktion). Das Wetter ist zu trüb. All die Flüsse, die wir überqueren sind ziemlich reissend und braun gefärbt. Zum Teil führen sie viel Holz mit sich.
In Bayonne fahren wir dann auf der A63 weiter in Richtung Bordeaux und verlassen diese bei der Ausfahrt 8. Hier wird an der Autobahn gebaut und so müssen wir zuerst in die falsche Richtung fahren und in einem Kreisel wenden.
Und nun liegt der schönste Teil der Fahrt vor uns. Auf den letzten 20 km passieren wir knapp 20 Kreisel. Unsere Navigationstante ist ununterbrochen am reden (Quasseltante).
Und es kommt wies kommen muss, wir verfahren uns, weil man ja nicht immer zuhören mag. Aber wir „verlieren“ maximal 3 Minuten und sind bald wieder auf dem richtigen Weg. Schliesslich finden wir auch die richtige Zufahrt zum Camping „albret plage“. Es gibt hier mehrere Campingplätze.
Wir erhalten ein Plänchen und machen uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz. Es ist wenig los hier. Das Wetter ist im Moment auch nicht grad so amächelig. Wir sehen uns erst die neu geschaffenen Plätze für Campingwagen an. Schön hell, geräumig, ohne direkten Schatten und nahe der Sanitäranlagen.
Dann gehen wir weiter zu dem Platz wo wir im letzten Jahr waren. Alles ist frei, wir wären wunderbar alleine. Wenn nur der Weg zu den Toiletten nicht so lange wäre, wenn nur der Wind nicht so stark und kühl blasen würden.
Wir entscheiden uns für den ersten Platz und richten uns ein. Dann spazieren wir zum nächsten Campingplatz wo es einen Einkaufsladen gibt. Der erschient uns etwas besser sortiert als beim letzten Mal. Wir brauchen nicht viel, sehen uns aber ein wenig um. Mit einer Baguette und etwas Bier verlassen wir den Spar und gehen zurück.
Heute gibt es Bratwürste vom Grill mit Brot und einem Resten Hörnlisalat. Der Verdauungsspaziergang führt uns zur Entsorgungsstelle und noch um den Platz herum. Wir werden bald schlafen gehen, die lange Fahrt hat uns müde gemacht.

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