„Ganz kurz ein wenig ums Haus herum“

Heute morgen ist das Wetter nicht so „amächelig“. Es ist neblig, vielleicht kommt Regen. Und wir sind auch ein wenig faul. Deswegen beschliessen wir, das Auto mal stehen zu lassen und hinter dem Hotel in Richtung Gletscher zu spazieren. Auf Googlemap haben wir gesehen, dass da ein See sein soll. Mal sehen wie weit wir kommen. Wir starten gegen 10.30 Uhr und, soviel sei schon zu Beginn verraten, wir kommen gegen 15.30 Uhr zurück! Der Weg führt sanft nach oben und endet dann. Von hier aus gibt es 3 Trampelpfade. Wir nehmen mal den der geradeaus geht und landen auf einer Seitenmoräne des Svinafellsjökull, eines der 32 Seitengletscher des Vätnajökull. Welch ein Ausblick! Da müssen wir noch etwas weiter gehen. Wir nehmen den Weg links und kommen schliesslich zu diesem See. Und just in dem Moment kommt auch etwas Sonnenschein. Welch ein Glück wir haben! Es ist fantastisch und man kann zum See hinuntersteigen. Vorher treffen wir aber noch ein Ehepaar aus Connecticut und reden ziemlich lange mit ihnen. Wir beobachten gemeinsam 2 Bergsteiger, welche gut ausgerüstet, den Gletscher erkunden. Eine Tafel weist freundlich darauf hin, dass man in einem hochalpinen Gebiet sei und nur gut ausgerüstet und vorbereitet auf den Gletscher gehen solle. Man soll den Kopf benutzen und nicht einfach drauflosrennen sonst könne es sein, dass man bald zu denjenigen gehört von denen man bis heute noch keine Spur gefunden hat.
Wir steigen zum See runter und gehen ein wenig am Ufer entlang. Eigentlich hätte man bis hierher mit dem Auto fahren können, aber unser Spaziergang ist definitiv schöner. Auf der gegenüber liegenden Seite des Sees ist ein Bus hingefahren und giesst etwa 30 Touristen aus, welche dann zum Gletscher rennen. Wir sind wieder einmal auf der „richtigen“, ruhigeren Seite 🙂 . Etwas später steigen wir wieder zum Weg hoch, beobachten einen Drohnenpiloten und gehen wieder in Richtung Hotel. Wir treffen nochmals 2 junge Leute mit einer Drohne und er zeigt uns die Direktaufnahme und holt die Drohne auch runter, um sie uns zu zeigen. Schmunzelnd meint er, dass dies doch ein nettes Weihnachtsgeschenk wäre… (RECHT HAT ER! Anm. der Redaktion).
Wir gehen weiter. Immer am Hang der Seitenmoräne entlang, bis wir denken, dass es vielleicht doch sicherer sei, den gleichen Weg wie beim Hinkommen zu benutzen. Wir kehren um und sind dann gegen 15.30 Uhr wieder beim Hotel. Welch ein eindrückliches Erlebnis. Wir gehen ins gegenüberliegende Restaurant und gönnen uns Kaffee, heisse Schoggi und 2 Stück Kuchen für 19.- Fr. Wohlverstanden in Selbstbedienung und die Getränke sind im Pappbecher. Aber was solls, wir haben es uns verdient!

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