„Zum schönsten Platz auf Erden“

2018-09-29-Borgarfjörður Eystri

Borgarfjördur

Der gestrige Dienstag war verregnet und Pavel war krank. Also haben wir nach- und vorgeschlafen. Erst am Nachmittag bin ich noch in die Stadt Egilsstadir gefahren und habe einige Vorräte eingekauft.
Heute Mittwoch gehts besser und wir machen uns auf zum Borgarfjördur Eystri. Unsere Vermieter, Arnar und Hofi, haben uns dies als „schönsten Ort, der Erde“ empfohlen.
Wie immer wird zuerst das Auto vollgetankt. Mittlerweile gibt es in Island zwar etwas mehr Tankstellen, aber dennoch ist es empfehlenswert vor einer Fahrt an einen entlegeneren Ort vollzutanken. Die Strasse ist zunächst geteert und führt durch Felder mit Schafen hinter dem Zaun und Schafen vor dem Zaun, mit Schafen weit weg und Schafen auf der Strasse.

Am Fjord

Man weiss nie so genau, was diese Wollknäuel so vorhaben. Sie sind übrigens sehr fotoscheu und haben eine grosse Fluchtdistanz. Irgendwann hört dann der Asphalt auf, das Schild „Malbik endar“ weisst darauf hin. In der Ferne sehen wir Wasserfälle, die Landschaft ist zum Teil schon schön herbstlich eingefärbt. Auf den Feldern liegen eingepackte Heuballen, die weissen für die weissen Schafe, die schwarzen für die schwarzen Schafe. Wofür die blauen, grünen und rosafarbenen sind, haben wir noch nicht herausgefunden 🙂

Über die Passstrasse

Die Berge sind leider etwas wolkenverhangen und es regnet immer mal wieder. Und wie kann es anders sein, die Strasse führt selbstverständlich über einen Pass in den nächsten Fjord hinunter. Diesmal ist es nicht so kurvig und „gefährlich“. Nach 70 km kommen wir im, Borgarfjördur an. Die Sonne zeigt sich netterweise zwischen den Wolken und bescheint das Dorf. Es ist wirklich ein nettes Plätzchen, etwas einsam, aber sehr schön. Auch hier gibt es einen Camping und es gibt sogar ein Café.

Das Dörfli Borgarfjördur Eystri

Aber das hat leider geschlossen. Wir sehen uns ein wenig um und machen uns auf dem gleichen Weg wieder in Richtung Egilsstadir. Es ist schön, dem Spiel der Sonne und der Wolken zuzuschauen. Die Landschaft sieht immer wieder anders aus. Wir halten ab und zu an und machen Fotos und erreichen unser Häuschen so gegen 15 Uhr.

Unterwegs

Nun scheint auch hier die Sonne und wir geniessen den letzten Abend hier im Vid Bot am Flüsschen Ranga.
Morgen gehts weiter Richtung Norden. Wir sind gespannt auf Nollur, wo wir 2 Wochen bleiben werden.

Wieder „zu Hause“ am Ranga Fluss

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