Weiter nach Nollur

2018-09-27-Egilsstadir-Nollur

Heute packen wir unsere Sachen im Vid Bot zusammen und machen uns auf den Weg nach Norden. Das Wetter zeigt sich einmal mehr von seiner prächtigen Seite. Gegen 10 Uhr fahren wir los. Gemäss Strassenzustand sollen einige Strassenabschnitte schneebedeckt oder etwas eisig sein.

Unterwegs bei Egilstadir

Bis zur Abzweigung 85 in Richtung Vopnafjördur kennen wir die Strecke schon, ab dann ist`s Neuland. Tatsächlich gibt es einige Strassenabschnitte mit etwas Schneematsch, aber man kann bequem fahren. Die Landschaft ist verschneit, verzuckert, verzaubert. Eigentlich wollen wir bei einem Parkplatz anhalten um zu fotografieren.

Die Passstrasse

Aber da hat es einen kleinen Unfall, wahrscheinlich wegen des Schnees, gegeben und ein Kleinwagen steht so in der Einfahrt, dass an ein Durchkommen nicht zu denken ist. Aber es gab „nur“ Blechschaden.

Auch Passstrasse…

Immer wieder tauchen neue Hügel auf, andere verschwinden. Dann gibt es Abschnitte mit kaum Schnee.
Wir merken, dass wir viel schneller vorwärts kommen als geplant. Ins Haus können wir erst ab 15 Uhr. Da kommt die Abzweigung zum Dettifoss grad recht! 24 km hin, kukken, 24 km zurück macht etwa eine Stunde. Gesagt, getan. Wir fahren zum Wasserfall. Der Parkplatz ist mal wieder voll und ein Bus steht auch noch dort. Und die Toitoi Häuschen sind auch voll…
Jä nu, wenns sein muss, dann muss es eben sein 🙂

Am Dettifoss

Der Weg zum Wasserfall führt durch Lavafelder und ist ziemlich matschig. Die meisten Leute kommen uns entgegen und so ist es beim Wasserfall einigermassen ruhig. Der Fall ist mächtig und gut zugänglich und nur 600 Meter davon entfernt gibts noch den Selfoss. Für ganz Mutige kann man noch auf einer Slackline die Schlucht vor dem Dettifoss in ca. 60 Metern Höhe überqueren. Wir bleiben dort wo wir uns sicher fühlen, nämlich am Boden.

Slackline über Dettifoss

Danach spazieren wir noch in Richtung Selfoss, bevor wir wieder zum Auto zurück kehren. Von unserm künftigen Domizil liegen die beiden Wasserfälle rund 2-2.5 Stunden entfernt. Wir können also nochmals zurück kehren.
Die Strasse windet sich mal den Berg hoch, mal ins Tal hinab und schliesslich sehen wir das Gebiet des Myvatn. dieser See liegt im Bereich des Krafla-Vulkansystems. In seiner Umgebung gibt es heisse Quellen und blubbernde Schlammtöpfe.

Oben am Dettifoss

Der See bedeckt eine Fläche von 37 km2, was der Grösse des Zürichsees entspricht. Wir tanken und waschen unser Auto. Hier in Island stehen den Autofahrern bei jeder Tankstelle GRATIS Schlauch und Bürste zur Verfügung. Im Infocenter versorgen wir uns noch mit ein paar Broschüren. Von unterwegs rufen wir Anne an und melden unsere Ankunft. Unser Haus sei bereit und offen. So erreichen wir kurz vor 16 Uhr Nollur, sind begeistert und beschliessen, dass wir gut gewählt haben.

 

Hier noch drei Panoramas und Eindrücke vom Hochland:

Zwischen Dettifoss und Selfoss

Selfoss

Lake Myvatn

 

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