Archiv | September 2018

Von Eisbergen und schwarzen Stränden

Zu den beiden Sarlons

Nach dem reichhaltigen Frühstück machen wir uns auf den Weg in Richtung Fjallsarlon und Jökullsarlon. Der nette Mann an der Rezeption rät uns, dies vor dem Mittagessen zu tun, da danach sehr starke Winde erwartet werden. Gegen 11 Uhr sind wir also beim Fjallsarlon, für morgen haben wir hier eine Bootstour gebucht.

Fjallsarlon

Nun nehmen wir einen ersten Augenschein. Der Gletschersee ist nicht allzu gross. Aber es schwimmen einige beachtliche Eisberge in ihm. Schon beim Aussteigen bläst der Wind recht stark und so empfindet man es als ziemlich kalt. In Island muss man immer auf die Windrichtung achten und das Auto so parken, dass die Türen nicht vom Wind aufgerissen werden können. Zum Glück haben wir daran gedacht und die Windböe schlägt die Tür zu und nicht auf (etwas später sehen wir die Windanzeige 22 m/s, also knapp 80 km/h). Der See ist wunderschön, die Eisberge schimmern blau und einige Eisstücke sind ganz durchsichtig. Wir machen Fotos und geniessen den Anblick. Gegen Mittag wollen wir uns im Restaurant etwas aufwärmen und entscheiden uns für die Gemüsesuppe und 2 Getränke aus der Dose. Kostenpunkt: Fr. 41.-!!! Wir kommen dann noch ins Gespräch mit einem Schweizer Ehepaar aus Solothurn. Sie sind wir wir zum ersten Mal hier. Besuchen ihren Sohn, der hier ansässig geworden ist und reisen am Sonntag wieder zurück. Eine sehr nette Begegnung. Danach fahren wir weiter zum Jökullsarlon. Dieser Gletschersee ist einiges grösser und auch die darin schwimmenden Eisberge. Dazwischen tummeln sich Robben und Seeschwalben. Hier sind auch vielmehr Leute, es ist der berühmtere See. Die Kulisse ist auch hier überwältigend. Leider ist der Himmel heute bedeckt und die Sonne macht sich sehr rar. Da der Jökullsarlon eine Verbindung zum Meer hat, werden immer wieder kleinere und grössere Eisstücke ins Meer getragen und stranden dann am schwarzen Strand Breidamerkursandur. Und weil sich dieser Name kein Tourist weder merken noch korrekt aussprechen kann und weil die Eisstücke wie Diamanten im schwarzen Sand glänzen, nennt man diesen Strand „Diamond Beach“. Es sieht wirklich toll aus, auch wenn die Sonne nicht scheint. Wir entdecken viele Formen und mit viel Fantasie erkennt man Segelschiffe, Vögel oder Schlösser. Es gibt für jeden etwas.
Der Heimweg führt uns wiederum vorbei an vielen Wasserfällen, Aussichten auf die Gletscher und immer mal wieder über eine „einbreid bru“. Schafe weiden neben der Strasse und manchmal hüpft eins rüber. Aber die Strassen sind hier sehr übersichtlich und führen oftmals kilometerlang geradeaus. Gegen 16.30 Uhr sind wir wieder zu Hause. Heute werden wir nochmals im Restaurant essen und sicherlich von den blauen Eisbergen träumen.

Zum Schluss noch ein paar Panos…:

Von Stokkseyri nach Skaftafell

2018-09-18-Stokkseyri-Skatfafell

Heute sagen wir „auf Wiedersehen in Stokkseyri“, packen alles ins Auto und verlassen dieses nette Häuschen am Meer. Die Zeit hier war wunderschön, wir würden wieder hierher kommen.
Gegen 9.30 Uhr können wir losfahren, wie immer über Selfoss. Von dort nehmen wir die Strasse 1 Richtung Osten, 284 km liegen vor uns.

Seljalandsfoss

Beim Seljalandsfoss ist unser erster Stop. Es hat wieder sehr viele Leute. Für das Parking müssen wir 700 ISK bezahlen (7 Fr.). Dieser Wasserfall ist so einzigartig, weil man hinter den Wasserfall gehen kann. Die beste Zeit, ihn anzusehen, ist der Nachmittag oder Abend. Dann kommt die Sonne von vorne auf den Wasserfall. Nun, wir sind eben diesmal zur „falschen“ Zeit dort. Aber es lässt sich nicht anders einrichten.

Bei Seljalandsfoss

Der Himmel ist zudem ziemlich bewölkt, aber wir geniessen es trotzdem. Etwas weiter hinten gibt es noch weitere Wasserfälle. Für uns besonders spektakulär ist der Gljufrabui. Dieser Wasserfall ergiesst sich in eine Höhle. Wunderschön und wenig besucht. Wir spazieren wieder zum Auto und fahren weiter. Unser nächstes Ziel ist der Black Sand Beach. Aber da entdecken wir einen weiteren sehr schönen Wasserfall, den Skogafoss. Das Wasser fällt 60 Meter in die Tiefe in einen Kessel. Gemäss einer Sage hat der erste Wikingersiedler hinter dem Wasserfall in der Höhle eine Schatztruhe versteckt. Ein isländischer Junbge entdecke die Truhe Jahre später. Er konnte jedoch nur den Griff erreichen bevor die Truhe in der Tiefe verschwand. Dieser Griff ist nun in einem Museum zu sehen. Das Tolle an diesem Wasserfall ist, dass man ganz nahe hingehen kann. Zudem führen einige Treppenstufen nach oben.

Black Sand Beach

Nun gehts aber weiter zum Black Sand Beach. Unterwegs regnet es immer mal wieder. Wir fahren durch eine riesige Ebene und über unzählige Flüsse. Die Steine links und rechts sind mit Moos überzogen, eine Symphonie von verschiedenen Grüntönen.
Bei der Strasse 215 zweigen wir nach rechts in Richtung Meer ab und erreichen nach ein paar Minuten den berühmten schwarzen Strand mit seinen Basaltfelsen.

Black Sand Beach

Eine Japanerin, im roten Hochzeitskleid, drappiert sich auf den Basaltsäulen. Die Fotografen rücken sie ins rechte Licht und eine emsige Helferin entfaltet das ärmellose Kleid, der Rucksacktourist steht mit offenem Mund da und meint: „Holy shit!“, und die nette Dame mit der Wollmütze glaubt, dass die Dame bald gefroren sein wird.

Japanische Hochzeit

Weiter hinten regnet es, aber wir haben Glück, ab und zu scheint sogar die Sonne. Wir machen ein paar Fotos und fahren dann weiter. Vik ist die nächste Siedlung und weiter gehts durch die endlosen Weiten bis nach Kirkjubärklaustur.

Black Sand Beach

Dort tanken wir. Neben uns kratzen sich 4 Japaner am Kopf und versuchen das Gleiche (Tanken). Nun liegen noch rund 60 km vor uns. Der Regen hat sich verzogen und die ganze Pracht des Skaftafells mit seinen Gletschern offenbart sich uns. Welche Weite, welche Grösse! Der Vatnajökull bedeckt eine Fläche von 8100 km2, ist der grösste Gletscher Islands und auch der grösste Gletscher Europas ausserhalb des Polargebiets. Das entspricht der Fläche der Kantone Graubünden und Thurgau. Gegen 16.30 Uhr erreichen wir das Hotel Skaftafell.

Neben dem Hotel

Wir checken ein und erfahren, dass wir mit 5 Übernachtungen eine grosse Ausnahme seien. DIie meisten bleiben nur 1-2 Nächte. Wir dürfen uns ein Zimmer aussuchen und nehmen ein grosses mit Sitzecke. Es ist gemütlich und die Sonne lädt uns zu einem Spaziergang rund um das Hotel ein. Gemäss der Dame an der Rezeption, soll das Wetter für die nächsten 2 Tage schlecht sein. Unser Wetterdienst yr.no sagt da etwas anderes. Lassen wir uns überraschen!

Hinter dem Hotel

Das Abendessen nehme wir im Hotelrestaurant ein: Wir geniessen das zarteste Lammfilet auf Erden, hübsch garniert mit verschiedenen Gemüsen und Kartoffeln. Dazu eine Flasche Zinfandel, 2 Espresso (die Karaffe Wasser ist selbstverständlich gratis) und zahlen Schweizerpreise. Aber es schmeckt köstlich.
Für Donnerstag haben wir uns eine Zodiakfahrt auf dem Fjällsarlon gebucht. Morgen werden wir ein wenig herumfahren und die Gletscher beobachten.

 

Black Sand Beach

Unser Hotel

Hinter dem Hotel

 

Geysir, Gullfoss und viele Leute

2018-09-17-Geysir-Gulfoss-Skalpanes

Heute fahren wir also in Richtung „Golden Circle“, um die sogenannten Highlights anzusehen.
Wir starten bereits um 9.30 Uhr und fahren in Richtung Selfoss und von dort auf der 35 Richtung Norden. Anstatt auf dem direkten Weg machen wir einen kleinen Umweg via Laugarvatn. Laugarvatn bedeutet lauwarmes Wasser umd man sagt, dass im 16. Jhd. die Leiche des letzten katholischen Bischofs in diesem See gewaschen wurde. Er wurde ermordet…

Am Laugarvatn

Das Wetter ist gut, man hat einen wunderbaren Fernblick mit Blick auf die Berge. Kurz darauf sind wir im Geysirpark. Und wir sind, o Wunder, nicht alleine. Es hat hier auf Island sehr viele amerikanische Touristen. Islandair wirbt mit Flügen von Europa nach Amerika mit einem Stoppover in Reykjavik ohne Aufpreis. Der Geysirpark ist überschaubar.

Stokkur Geysir

Der „Urgeysir“, von dem das Wort „Geysir“ seine heutige Verwendung bekam, spritzt schon länger nicht mehr. Dafür der Nachbargeysir Stokkur. So alle 5-7 Minuten spritzt eine Fontäne in die Höhe und entlockt den Zuschauern diverse „ahs“ und „ohs“. Das ganze Gebiet ist geprägt von sehr heissem Wasser. Wir spazieren auf einen Berg hinauf von wo man eine sehr schöne Übersicht über die ganze Anlage und das umliegende Gebiet hat.

Geysir Gebiet

Vor der Abfahrt gehen wir noch in den Souveniershop und sehen uns ein paar teure Sachen an. Dann wird das Auto vollgetankt und weiter gehts in Richtung Gullfoss. Wir sind in ein paar Minuten dort. Unterwegs sehen wir das Eis des Langjökull, es ist mächtig. Richtig schön!

Gullfoss

Beim Gulfoss hat es noch ein paar Leute mehr. Wir steigen hinab und reihen uns ein. Im Gänsemarsch gehts weiter. Spanier, Japaner, Amerikaner, Inder, Deutsche und wir zwei. Mit Profikameras sind sie ausgerüstet, mit Stativ stehen sie an den besten Stellen, das iphone wird gezückt, der ipad muss herhalten. Eine nette Japanerin macht uns sogar darauf aufmerksam, dass wir leider an der falschen Stelle stehen. Wir stehn im Bild! Juhuu, wir werden wahrscheinlich in Japan berühmt, als Bildverderber des Jahrhunderts.

Gullfoss

Zugegeben, der Wasserfall ist gigantisch. Gulfoss heisst goldener Wasserfall. Die Abendsonne lässt den Wasserfall golden erscheinen. Dank dem Engagement von Sigidur Tomasdottir, einer Bäuerin eines benachbarten Bauernhofes, konnte Anfangs des 20. Jahrhunderts der Bau eines Wasserkraftwerkes verhindert werden.

Eine Tafel mit ihrem Kopf erinnert an ihren Marsch von Gulfoss nach Reykjavik (120 km barfuss auf ungeteerten Strassen) wo sie die Leute davon überzeugte, dass dieser Wasserfall einzigartig sei und nicht zerstört werden dürfte. Heute gehört er dem Staat Island und steht seit 1979 unter Naturschutz.
Nach diesem Menschenauflauf haben wir das Verlangen nach Ruhe. Deswegen fahren wir weiter auf der 35 ins Landesinnere.

Unser Auto auf einer F-Strasse

Die Strasse ist ungeteert und führt immer weiter durch Lavafelder zu den Bergen. Wir nehmen die Abzweigung F 336 in Richtung Skalpanes und gelangen an den Fuss des Langjökull.

Skalpanes am Langjökull

Dieser Gletscher bedeckt eine Fläche von 960 km2 und ist der 2. grösste Islands. Dies entspricht in etwa der Fläche des Kantons Thurgau.
Die Sicht ist fantastisch, der Gletscher strahlt eine wunderbare Ruhe aus. Wir sind wieder mit der Welt versöhnt 😉

Der Heimweg führt uns dann über Fludir und Selfoss, wo wir noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Den Abend lassen wir wie gewohnt im warmen Pool ausklingen.

Geysirgebiet von oben

Skalfanes, rechts Langjökull

Ein Hauch von Highland

2018-09-16-Highlands

Fast die ganze Nacht hat es geregnet. Aber gegen Morgen hört es dann auf und die Sonne scheint durch eine lockere Wolkendecke.
Wir beobachten ein paar Robben von unserm Wohnzimmerfenster aus und machen uns ein schönes Frühstück. Gegen 10.15 Uhr fahren wir in Richtung Selfoss wo wir unser Auto auftanken. Ein Liter Benzin kostet Fr. 2.33!!!

Am Thjorsà

Zuerst fahren wir ein Stück auf der berühmten Ringstrasse, zweigen dann auf die Strasse Nr. 30 in Richtung Gullfoss und Geysir ab. Heute soll das aber nicht unser Ziel sein. Weil Sonntag ist, hat es bei diesen Attrakltionen sicherlich viele Leute. Deswegen zweigen wir bald auf die Strasse 32 ab in Richtung Þórisvatn. Dieser See liegt im Hochland, hat eine Fläche von ca. 88 km2 und ist 115 Meter tief. Wir fahren erst vorbei an Weiden mit Schafen, mit Pferden. Sehen viele Bauernhöfe und Gänse. Dann wird die Landschaft karger. Wir fahren dem Fluss þjórsá entlang und folgen den Schildern zu einem Aussichtspunkt.

Am Thjorsà

Wir parken unser Auto und wagen einen kurzen aber steilen Aufstieg auf einen Hügel. Wir sind überwältigt von der Aussicht auf den Fluss und die Ebene. Im Hintergrund sieht man den Vulkan Hekla (1491 Meter hoch). Leider ist die Spitze stets in den Wolken. Die Hekla (isländisch für Haube) gehört zu den drei aktivsten Vulkanen Islands und ist ca. 6600 Jahre alt. Die letzte Eruption fand im Jahr 2000 statt und dauerte rund 10 Tage. Die Landschaft wird nun immer karger. Nur wenige Pflanzen gedeihen hier.

Þórisvatn

Das Gebiet wird zum Teil für den Bergbau genutzt und die Seen des Hochlands sind wichtige Stromlieferanten. Schliesslich gelangen wir zum Hochlandzentrum Hrauneyjar mit einer Tankstelle. Von da an gehts weiter auf der Strasse F26 welche quer durch die Insel führt. Die nächste Tankstelle ist ca. 230 km entfernt.

Þórisvatn

F-Strassen, sind meist unbefestigt und führen durchs Hochland von Island. Bei vielen sind auch Flüsse zu furten, da Brücken fehlen. Da das Hochland zudem unbewohnt ist, müssen Durchfahrten gut geplant werden. Wir wollen heute einfach zu dem See Þórisvatn fahren und benutzen dazu nur ein kurzes Stück der F 26. Die Aussicht auf den See, die Landschaft mit den zum Teil schneebedeckten Bergen ist fantastisch und lässt sich schwer in Worte fassen. Wir haben auch unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter. Die Sonne scheint immer wieder zwischen den Wolken hindurch und wirft ein magisches Licht auf die Landschaft.

Þórisvatn

Irgendwann drehen wir um und fahren zum Highlandcentre zurück. Dort trinken wir einen Kaffee bevor wir dann weiterfahren. Wir zweigen bald ab auf die Strasse 26 und nehmen so einen andern Weg zurück. Ein unscheinbares Schild weist den Weg zum

Þjófafoss

Þjófafoss 4 km auf einer schmalen, unbefestigten Strasse. Ich hoffe, dass uns kein Camper entgegen kommt. Schliesslich sind wir am Ziel. Der Wasserfall ist sehr schön, die Anfahrt hat sich definitiv gelohnt. Aber das Fotografieren wird ein wenig zum Spiessrutenlauf, die Finger werden sehr, sehr kalt. Es hat 8 Grad und der Wind bläst erbarmungslos. So gehts rasch wieder zurück zum Auto und die Heizung wird etwas mehr aufgedreht.
Nun beginnt es auch ein wenig zu regnen. Die Landschaft wird wieder üppiger, Schafe und Pferde grasen am Wegesrand und gegen 16. 30 Uhr sind wir wieder zu Hause. Der Regen ist wieder verschwunden und die Sonne scheint.

 

Thingvellir

Wir werden von der Sonne geweckt. Aber der Himmel ist doch bewölkt und innert kurzer Zeit setzt auch etwas Regen ein. Wir machen uns Schinken mit Spiegeleier, essen von dem berühmten Skyr und gegen 10 Uhr fahren wir los. Unser Ziel ist der Thingvellir Nationalpark.
Dies ist ein Ort mit besonderer Bedeutung für die Geschichte Islands. Zudem liegt das Gebiet in einer Grabenbruchzone zweier tektonischer Platten. Der Name Thingvellir bedeutet „Ebene der Volksversammlung“. Hier wurde seit dem Jahr 930 einmal jährlich eine Volksversammlung abgehalten, welche gesetzgeberische und auch gerichtliche Funktionen hatte. Somit handelt es sich hier um das älteste Parlament nach der Antike. Diese Versammlungen wurden bis 1798 abgehalten. Dann wurde es von den Dänen aufgelöst. Hier wurde am 17.6.1944 auch die Republik Island ausgerufen.

Am See

Im Gebiet von Thingvellir kann man auch das Auseinandertriften der amerikanischen und eurasischen tektonischen Platten beobachten. Das Gebiet ist durch grosse Risse und Spalten geprägt.
Wir fahren zunächst nach Selfoss und dann weiter immer den Schildern zum Nationalpark nach. Unterwegs kaufen wir noch etwas zum Trinken. Wir halten ab und zu an und geniessen die schöne Aussicht auf die Vulkanberge und die weiten Ebenen.

Botanik

Es ist ziemlich viel los auf den Strassen und auch im Nationalpark, aber es ist Samstag. Viele Touristen besuchen Reykjavik und buchen dann eine Tour zum Thingvellir und dem Golden Circle. So „ergiessen“ sich die Menschen schwallartig zu den einzelnen Punkten. Aber auch für uns gibt es ein paar nette Plätzchen zum Anschauen.

Ein Muss für jeden Island-Besucher

So besuchen wir zuerst den Wasserfall, dann spazieren wir zum Visitorcentre und zuletzt noch zur Kirche.
Das Wetter hat sich gut gehalten. Der Regen war schon nach kurzer Zeit vorbei und es bleibt trocken bei 8-9 Grad.
Zurück fahren wir rund um den See Thingvallavatten.

Thingvellir von oben

Die Strasse ist eng und teils nur mit Schotter bedeckt. Aber wir sind fast alleine unterwegs. Kurz vor Selfoss „retten“ wir eine Tramperin vor dem einsetzenden Regen. Sie kommt aus Argentinien und ist sehr dankbar, dass sie die letzten Kilometer nicht im strömenden Regen zurück legen muss. Wir setzen sie bei der Jugendherberge in Selfoss ab und fahren noch zum Einkaufen.

Blick nach süd-westen

Zuhause angekommen, beginnt es richtig zu regnen. Wir essen etwas und lassen unterdessen das warme Wasser aus der Erde in unser Aussenhottub fliessen. Nun werden wir noch gemütlich im warmen Wasser sitzen und den Regen einfach vergessen.

Thingvellir

Flug Zürich Reykjavik und Weiterfahrt nach Stokkseyri

2018-09-14-Keflavik to Stokkseyri

Peter holt uns gegen 9.15 Uhr zu Hause ab und fährt mit uns nach Frick. Wir sind viel zu früh, aber das spielt keine Rolle. Der Zug nach Zürich Flughafen fährt pünktlich und kurz nach 11 sind wir dann dort.
Wir geben unsere Koffer am Schalter ab und sitzen noch ein wenig in die Lounge. Kurz vor 13.30 Uhr begint das Boarding.
Der Flug dauert 3.35 h. Wir erhalten ein Mittagessen mit Lachs und Kartoffeln dazu ein wenig sparkling wine.
In Reykjavik scheint die Sonne aber es weht ein frischer Wind. In der Empfangshalle herrscht ziemliches Chaos.

Blick aus dem Fenster

Der Mann von der Autovermietung verspätet sich etwas aber schliesslich können wir unsern Jeep in Empfang nehmen und fahren durch endlose Lavafelder der Küste entlang Richtung Osten. Der Himmel ist blau, blau, blau. Unterwegs kaufen wir uns das Nötigste ein und erreichen dann gegen 19.30 Uhr Ortszeit (minus 2h) unser gemietetes Haus. Es liegt direkt am Meer und ist klein aber fein. Wir machen uns Hamburger mit Brot und trinken einheimisches Bier. Dann fallen uns bald die Augen zu.

Erster Sonnenuntergang

Gleich geht’s los!

Unsere Pläne…

Hier schon mal eine Übersicht unserer geplanten Tour. Erste Beiträge ab ca. Samstag 15. September.