Route 60 – und ein Hauch von Westfjorden

Heute wollen wir ein Stück in Richtung Norden zu den Westfjorden fahren. Die Wetterprognosen sind gut. Die Westfjorde befinden sich im Nordwesten von Island und haben eine Fläche von 9409 km2. Dies entspricht knapp einem Viertel von der Schweiz. Die Gegend ist schwer zugänglich. Viele Fjorde reichen weit ins Landesinnere und verlängern so die Landwege. Zudem sind die Schotterstrassen oft im Winter unpassierbar. Auf der ganzen Fläche wohnen ca. 7300 Menschen (also ca. 2% der isländ. Bevölkerung). Wir fahren zuerst auf der Strasse 54 nach Budadalur, tanken und fahren dann weiter. Zunächst folgt das Svinadalur, eine Verbindung zwischen den Bergen. Beim Gilsfjördur fahren wir dann über eine Art Damm (so kürzen wir den Weg etwas ab) und sind dann bei Kroksfjardanes auf dem Gebiet der Westfjorde. Der Himmel hält sich bedeckt, aber noch ist es trocken. Wir fahren den Thorskafjördur nach hinten, auf der andern Seite nach vorn. Es folgt eine Schotterstrasse über den Hjällahals und das Skalanesfjall mit Steigungen/Gefälle von bis zu 15 %… Beim Kollafjördur beginnt es dann zu regnen und wir beschliessen umzukehren. Grössere Ortschaften gibt es hier nicht. Die Landschaft ist allerdings fantastisch und der Wunsch, diese grossartige Gegend mal besser zu erkunden, wächst. Heute und in diesen Ferien werden wir dies allerdings nicht mehr schaffen. Die Distanzen sind gross und es ist auch nicht die passende Jahreszeit. Auf dem Rückweg begleiten uns immer wieder Regenschauer bei Temperaturen zwischen ¬-1 bis +1 Grad. Stellenweise erscheint uns die Strasse etwas gefroren zu sein. Aber wir fahren vorsichtig und kommen gut vorwärts. Kurz vor dem Verlassen der Westfjorde fahren wir noch 14 km in Richtung Reykholar. Wir möchten gerne Kuchen und das übliche geniessen.

Unsere Rettung: Ein Restaurant!

Wir finden das Lokal 380, Tankstelle, Kramladen und Restaurant in einem. Kuchen gibts zwar nicht, aber heisse Schoggi mit Schlagrahm und Karamellsauce sowie Kaffee mit Milch für 9 Franken (fast geschenkt im Vergleich zu anderen Orten). Der Wirt ist gut gelaunt, er hat Spass an seinem Job. Dann führt uns unser Weg wieder so zurück, wie wir gekommen sind. In Budadalur wird wieder getankt und wir fahren begleitet von Regenschauern und Sonnenschein zu „unserem“ Haus in Os.

Check-In Terminal 1…

Departure Runway 07…

Fast zu Hause…

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