Snaefellsnes zum zweiten

Heute schlafen wir etwas länger und machen uns nach 11 Uhr auf eine weitere Umrundung der Halbinsel. Diesmal aber in der anderen Richtung. So fahren wir quer durch die Halbinsel auf der Strasse 56 und fahren dann der Küste entlang in Richtung Westen. Unterwegs halten wir an und fotografieren Islandpferde, fahren dann weiter in Richtung Budir.

Die Kirche von Budir

Dort steht eine der ältesten Holzkirchen Islands und ein Naturschutzgebiet lädt zum Wandern ein. Wie immer wenn wir irgendwo abbiegen, ist plötzlich der Parkplatz voller Leute. Wir scheinen Trends zu setzen :-). Wir diskutieren kurz, ob wir der 54 weiter folgen und auf die andere Seite der Halbinsel wechseln sollen, entscheiden uns dann aber für die längere Variante um die Westspitze herum. Bei Malarrif fahren wir zu einem Visitor Centre und machen dort einen längeren Spaziergang zu einem Leuchtturm und dem Strand entlang. Es ist ein Steinstrand mit schwarzen, runden Steinen aller Grösse und viel Schwemmholz. Bei der Weiterfahrt „erhaschen“ wir sogar einen Blick auf den Snaefellsnesjökull.

Eine Seltenheit: Freie Sicht auf den Gletscher

Das Wetter ist heute nämlich sehr schön. Es hat aber auch viele Wolken und ab und zu trifft uns ein Regenschauer. Das gibt wunderschöne Stimmungsbilder. Wir sehen viele Regenbogen und da die Sonne bereits recht tief am Horizont steht, ergeben sich tolle Schattenbilder. Gegen 16.30 Uhr sind wir wieder zu Hause und geniessen noch das letzte Abendessen in Os.
Os bedeutet übrigens „Flussmündung“.

Ein Islandpferd

Etwas weiter flussaufwärts liegt die Farm Klungurbrekka. Dort lebten die Eltern des berühmten britischen Spions Sir William Samuel Stephenson. Er spionierte für die britische Regierung während des 2. Weltkrieges.

Der Author von James Bond (Ian Fleming) wurde wahrscheinlich durch diesen Spion für seine Figur James Bond inspiriert. Er schrieb einmal: „James Bond ist eine romantisierte Version eines wirklichen Spions und dieser hiess William Stephenson.“. Wir haben hier also an einem geschichtsträchtigen Ort gewohnt. Es gibt ausserdem auch noch in Sehdistanz ein Wrack eines Schiffes.

Das Schiffswrack, von unserem Haus aus.

Um dieses ranken sich selbstverständlich ebenfalls wahre und fantastische Geschichten. Wir haben uns unsere eigene Story auch zusammengestellt…

Der alte Mann und das Meer…

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