Fast am Ende der Welt

Aber auf alle Fälle am Ende des Internets und der Telefonverbindung… 

Heute fahren wir weiter. Wir sind recht früh dran und fahren um 10 Uhr los. Wir haben bereits alles erledigt, gezahlt, eingekauft und fahren wiederum Richtung Ston, dann durch Bosnien und Herzegowina. An der Grenze der gewohnte Stau: Ausweiskontrolle. Danach fahren wir wiederum in das Delta des Flusses Neretva. Am Strassenrand die Verkaufsstände mit Zitrusfrüchten, Mandeln, Olivenöl, Honig. Auch wir kaufen diesmal ein: Orangen,I Clementinen, Mandeln und Olivenöl. Weiter gehts in zügigem Tempo alles entlang des Meeres. Kurz vor Split wollen wir eigentlich bei „unserem“ Camping  Stobreč anhalten, den längst fälligen Toilettenstop einschalten und im Studenac noch einkaufen. Aber heute findet anscheinend ein Fussballturnier statt und wir haben nicht die kleinste Chance, einen Parkplatz zu finden. 
Also weiter gehts! Wir passieren Split, unser Googlenavi führt uns ins Hinterland und nette, entgegenkommende kroatische Autofahrer retten mich vor einer Geschwindigkeitsbusse. Beim Blitzer fahren wir vorschriftsgemäss 50 km/h! Hier in Kroatien fahren alle so wies geht, meistens 10-20kmh zu schnell. Will man kein Hindernis sein und keine gefährlichen Überholmanöver provozieren, fährt man genauso. Schön wenn man sich dann auf die Anderen verlassen kann. Wieder auf der Küstenstrasse steuern wir einen Tankstellenshop an, kaufen etwas zum Trinken, fragen nach Toiletten… Sorry, keine Toiletten. Grummel, grummel… Also weiter. Bis zur Insel Murter sinds noch 30 Minuten. Über die Brücke, da sind wir. Und wo ist der tolle, von Rahel empfohlene Camping Stella Maris? Schliesslich finden wir die Abzweigung und fahren buchstäblich ans Ende der Welt. 
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1000 Meter über eine Schotterstrasse, dann im freien Fall zum Parkplatz hinunter und wir sind da. Antonín, der Chef (noch etwas älter als wir, mit 2 Schwestern welche vorne im Dirf leben, in der Schweiz gearbeitet haben und jetzt schweizer Rente beziehen…) zeigt uns Parzelle 10, da Strom, da Toiletten und da Dusche. Wir richten uns ein. Nach 5.5 Stunden Fahrt am Stück freue ich mich auf ein GROSSES Bier. Unser Platz hat Meerblick und mit dem Untergehen der Sonne geniessen wir ein wirklich gediegenes Abendessen: einmal Fisch auf Gemüse aus
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dem Ofen, einmal Pfeffersteak mit Pommes, dazu Rotwein von hier und der Šnaps geht aufs Haus. Wir sind die einzigen Campingäste hier und werden zum Einschlafen dem Rauschen des Meeres lauschen. Danke Rahel, dein Tipp ist super!!! 

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