Bora Bora

2019-05-06 Jezera-Rab

Heute fahren wir weiter. Wir können leider nicht draussen zmörgele, es ist kühl und windig. Aber es ist trocken!

Gegen 10 Uhr gehts los und, wie gesagt, wo man runter kommt, kommt man auch wieder hoch. Wir fahren alles der Küste entlang in Richtung Zadar. Das Wetter ist nicht so gut, es regnet immer mal wieder. Von Zadar aus gehts dann etwas ins Landesinnere. 

Auf den Bergen liegt Schnee. 

Und dann spüren wir eben die Bora. Wer anfangs gedacht hat, dass wir einen kurzen Abstecher nach Bora Bora gemacht haben, der sei an dieser Stelle eines Anderen belehrt. Die Bora ist ein trockener, kalter Fallwind, der die Dalmatinische Küste ab und zu mal heimsucht. Zum Beispiel jetzt! Gestern waren wegen des starken Windes einige Strassen für Camper und Fahrzeugen mit Anhänger gesperrt. Wenn ihr auf Wikipedia nachlest, dann wisst ihr nachher, dass dieser Fallwind sehr stark sein kann (in Böen bis zu 280 kmh). Umgekippte Fahrzeuge sind dann eher die Regel als die Ausnahme. Wir fahren vorsichtig, die anderen zum Glück auch. So kommen wir gegen 13.10 Uhrbei der Fähre an, lösen ein Ticket und machen uns auf die knapp 15 minütige Überfahrt auf die Insel Rab bereit. Aussteigen mögen wir nicht, es ist zu unfreundlich. Die Fähre gleitet sicher und ruhig in Richtung Insel. Dann liegen noch ein paar Minuten Fahrt vor uns und wir sind kurz nach 2 auf dem Padova Camping. Dieser Camping hat über 300 Stellplätze und noch mindestens genau soviele Hütten. Es gibt einige Camper hier: Neben uns der nette Österreicher, hinter uns der nette Deutsche. Etwas weiter noch ein Deutscher und da ist noch einer und hinter der Ecke der nächste und weiter vorne steht doch tatsächlich ein Deutscher neben einem Österreicher. Wir schätzen, dass erwa ein Drittel der Plätze besetzt ist. Der Spielplatz, das Bassin, der Einkaufsladen und das Restaurant sind noch nicht offen. Die Saison beginnt wahrscheinlich in 1-2 Wochen. Auch gut für uns. So zahlen wir 18€ pro Nacht anstelle von 36 oder mehr. 

Wir richten uns ein und machen uns dann auf den Weg nach Rab. Der Spaziergang dauert ca. 30 Minuten. 

Der starke Wind macht uns zu schaffen. Wir wollen heute nicht in die Altstadt und schauen uns beim Hafen etwas um. Nichts Besonderes, 2-3 Geschäfte mit dem üblichen Touristenramsch. 
Wir finden eine kleine Bar und geniessen ein gutes Bier.
Dann machen wir uns auf den Heimweg. Heute wollen wir kochen. 
Weit kommen wir nicht, da ist dieses Restaurant am Hafen mit der reichhaltigen Speisekarte. Wir entscheiden uns für den Dalmatinischen Rostbraten mit Gemüsesauce und Rotwein. Dann Espresso und der Slivo geht aufs Haus. Es schmeckt hervorragend und kostet Fr. 40…
Inzwischen bläst der Wind nicht mehr so stark und wir „wohnen“ noch ein wenig im Büssli. 

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