Archiv | Mai 2019

Fast am Ende der Welt

Aber auf alle Fälle am Ende des In ternets und der Telefonverbindung…
Heute fahren wir weiter. Wir sind recht früh dran und fahren um 10 Uhr los. Wir haben bereits alles erledigt, gezahlt, eingekauft und fahren wiederum Richtung Ston, dann durch Bosnien und Herzegowina. An der Grenze der gewohnte Stau: Ausweiskontrolle. Danach fahren wir wiederum in das Delta des Flusses Neretva. Am Strassenrand die Verkaufsstände mit Zitrusfrüchten, Mandeln, Olivenöl, Honig. Auch wir kaufen diesmal ein: Orangen,Clementinen, Mandeln und Olivenöl. Weiter gehts in zügigem Tempo alles entlang des Meeres. Kurz vor Split wollen wir eigentlich bei „unserem“ Camping Stobreč anhalten, den längst fälligen Toilettenstop einschalten und im Studenac noch einkaufen. Aber heute findet anscheinend ein Fussballturnier statt und wir haben nicht die kleinste Chance, einen Parkplatz zu finden.
Also weiter gehts! Wir passieren Split, unser Googlenavi führt uns ins Hinterland und nette, entgegenkommende kroatische Autofahrer retten mich vor einer Geschwindigkeitsbusse. Beim Blitzer fahren wir vorschriftsgemäss 50 km/h! Hier in Kroatien fahren alle so wies geht, meistens 10-20kmh zu schnell. Will man kein Hindernis sein und keine gefährlichen Überholmanöver provozieren, fährt man genauso. Schön wenn man sich dann auf die Anderen verlassen kann. Wieder auf der Küstenstrasse steuern wir einen Tankstellenshop an, kaufen etwas zum Trinken, fragen nach Toiletten… Sorry, keine Toiletten. Grummel, grummel… Also weiter. Bis zur Insel Murter sinds noch 30 Minuten. Über die Brücke, da sind wir. Und wo ist der tolle, von Rahel empfohlene Camping Stella Maris? Schliesslich finden wir die Abzweigung und fahren buchstäblich ans Ende der Welt.

1000 Meter über eine Schotterstrasse, dann im freien Fall zum Parkplatz hinunter und wir sind da. Antonín, der Chef (noch etwas älter als wir, mit 2 Schwestern welche vorne im Dorf leben, in der Schweiz gearbeitet haben und jetzt schweizer Rente beziehen…) zeigt uns Parzelle 10, da Strom, da Toiletten und da Dusche. Wir richten uns ein. Nach 5.5 Stunden Fahrt am Stück freue ich mich auf ein GROSSES Bier. Unser Platz hat Meerblick und mit dem Untergehen der Sonne geniessen wir ein wirklich gediegenes Abendessen: einmal Fisch auf Gemüse aus dem Ofen, einmal Pfeffersteak mit Pommes, dazu Rotwein von hier und der Šnaps geht aufs Haus. Wir sind die einzigen Campingäste hier und werden zum Einschlafen dem Rauschen des Meeres lauschen. Danke Rahel, dein Tipp ist super!!!

Fast am Ende der Welt

Aber auf alle Fälle am Ende des Internets und der Telefonverbindung… 

Heute fahren wir weiter. Wir sind recht früh dran und fahren um 10 Uhr los. Wir haben bereits alles erledigt, gezahlt, eingekauft und fahren wiederum Richtung Ston, dann durch Bosnien und Herzegowina. An der Grenze der gewohnte Stau: Ausweiskontrolle. Danach fahren wir wiederum in das Delta des Flusses Neretva. Am Strassenrand die Verkaufsstände mit Zitrusfrüchten, Mandeln, Olivenöl, Honig. Auch wir kaufen diesmal ein: Orangen,I Clementinen, Mandeln und Olivenöl. Weiter gehts in zügigem Tempo alles entlang des Meeres. Kurz vor Split wollen wir eigentlich bei „unserem“ Camping  Stobreč anhalten, den längst fälligen Toilettenstop einschalten und im Studenac noch einkaufen. Aber heute findet anscheinend ein Fussballturnier statt und wir haben nicht die kleinste Chance, einen Parkplatz zu finden. 
Also weiter gehts! Wir passieren Split, unser Googlenavi führt uns ins Hinterland und nette, entgegenkommende kroatische Autofahrer retten mich vor einer Geschwindigkeitsbusse. Beim Blitzer fahren wir vorschriftsgemäss 50 km/h! Hier in Kroatien fahren alle so wies geht, meistens 10-20kmh zu schnell. Will man kein Hindernis sein und keine gefährlichen Überholmanöver provozieren, fährt man genauso. Schön wenn man sich dann auf die Anderen verlassen kann. Wieder auf der Küstenstrasse steuern wir einen Tankstellenshop an, kaufen etwas zum Trinken, fragen nach Toiletten… Sorry, keine Toiletten. Grummel, grummel… Also weiter. Bis zur Insel Murter sinds noch 30 Minuten. Über die Brücke, da sind wir. Und wo ist der tolle, von Rahel empfohlene Camping Stella Maris? Schliesslich finden wir die Abzweigung und fahren buchstäblich ans Ende der Welt. 
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1000 Meter über eine Schotterstrasse, dann im freien Fall zum Parkplatz hinunter und wir sind da. Antonín, der Chef (noch etwas älter als wir, mit 2 Schwestern welche vorne im Dirf leben, in der Schweiz gearbeitet haben und jetzt schweizer Rente beziehen…) zeigt uns Parzelle 10, da Strom, da Toiletten und da Dusche. Wir richten uns ein. Nach 5.5 Stunden Fahrt am Stück freue ich mich auf ein GROSSES Bier. Unser Platz hat Meerblick und mit dem Untergehen der Sonne geniessen wir ein wirklich gediegenes Abendessen: einmal Fisch auf Gemüse aus
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dem Ofen, einmal Pfeffersteak mit Pommes, dazu Rotwein von hier und der Šnaps geht aufs Haus. Wir sind die einzigen Campingäste hier und werden zum Einschlafen dem Rauschen des Meeres lauschen. Danke Rahel, dein Tipp ist super!!! 

Kaiserwetter und ein spannender Ausflug

Der Morgen beginnt etwas verhalten. Einige Wölkchen tummeln sich noch vor der Sonne. Aber je länger der Morgen desto blauer wird der Himmel. Um 10.30 Uhr machen wir uns auf den Weg zur Fähre nach Korčula. Bevor wir auf den Standweg einbiegen, erschrecken wir eine stattliche Schlange, die auf dem Weg die Sonne genossen hat. Naja vielleicht sind wir etwas mehr erschrocken… Die Schlange ist auf alle Fälle im Gras verschwunden und wir setzen unsern Weg fort. Gegen 11.15 sind wir bei der Fähre und können bald einsteigen. Wir bezahlen 24 Kuna (4.-) für beide für einen Weg. Die Fähre füllt sich gut und mit etwas Verspätung legen wir ab. Die Fahrt dauert ca. 15 Minuten. Die Stadt Korčula präsentiert sich im schönsten Sonnenschein. Alte Mauern, alte Kirchen, enge Gassen. Die Insel blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die ältesten Funde reichen 4000 Jahre zurück. Die Griechen waren hier, genauso wie die Römer. Lange Zeit hatten die Venezianer das Sagen. Später waren sogar die Habsburger auf der Insel, dann die Franzosen. Auch Italien und die Engländer mischten munter mit. Während des 2. Weltkrieges wird die Insel von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die bewegte Vergangenheit endet erst 1995 mit dem Ende des Unabhängigkeitskriegs.

Korčula Stadt bezaubert durch seine engen Gässchen. Im Zentrum steht die grosse gotische Kirche. Wir bezahlen die 30 Kuna Eintritt (warum muss man immer Eintritt bezahlen in Kirchen?!?) und betreten ein schönes altes Gebäude. Es hat sogar eine Empore mit Orgel.

Wir schlendern durch die Gassen, schauen hier und dort in die Geschäfte. Wir kaufen auch ein paar Mitbringsel. Es hat wirklich schöne Sachen. Korčula ist etwa 20% teurer als das Festland. In manchen Geschäften kann man mit Kreditkarten bezahlen, aber oft ist Cash gefragt. Aber das ist hier in ganz Kroatien kein Problem. Ca. alle 20 Meter steht ein Geldautomat. Steht man auf einem Platz und dreht sich einmal um die eigene Achse, dann sieht man garantiert mindestens 4 davon. Auch wir machen Gebrauch davon. Nach einer kleinen Stärkung mit Pršut, Knoblibrot und Weisswein schlendern wir weiter durch die Altstadt und beschliessen, hier noch zu bleiben und erst um 19 Uhr mit der letzten Fähre zurück zu fahren. So geniessen wir die Sonne, essen noch Čevapčiči, trinken einheimische Rotwein und fahren dann um 19 Uhr wieder nach Orebić. Es hat nur noch wenige Mitfahrende, welche mit uns den kühlen Wind und die Abendstimmung geniessen.

Gegen 20.15 sind wir wieder „zu Hause“.

Morgen gehts weiter. Wir haben zwar einen Plan wohin, aber wer weiss…

Heute nur Bilder…

Orebic am 1. Mai

Vor dem Frühstück

 

Am Strasenrand

 

Strandpromenade

 

Blick nach Süden

 

Orebic vom Norden aus

 

Blick nach Korcula

 

Bucht am Strand

 

Die Autofähre ist hier