Helsinki zum 2.

Helsinki Hafen beim Marktplatz

Hop-on-hop-off
Heute holen wir unsere City Card und besteigen um 9.40 den Bus bei der Kathedrale. Während rund 90 Minuten erhalten wir Informationen an verschiedenen Stationen. Zuerst fahren wir in Richtung Kaivopuisto Park. Dort befinden sich viele Botschaften. Weiter gehts durch den Stadtteil Eire wo es viele noble Häuser meist aus dem frühen 20. Jahrhundert gibt. Am Ufer der Baltischen See werden, wie in alten Zeiten, Teppiche gewaschen.
Schliesslich hält der Bus im Westhafen, wo 2 grosse Kreuzfahrtschiffe ankern. Es ist noch früh, so kommen keine Leute mit von da (zum Glück!). Nun fahren wir nordwärts vorbei am Einkaufszentrum Kamppi, der Felskirche, dem Sibeliusdenkmal bis wir beim botanischen Garten sind. Dann vorbei am ehemaligen Olympiastadion (die Spiele fanden 1952 statt) und dann gehts wieder Richtung Süden zurück zum Ausgangspunkt. Wir fahren die ganze Tour ab, ohne auszusteigen.

„Unser“ Rundfahrtschiff

Beim Marktplatz gönnen wir uns Kaffee und ein Munkki (Gebäck mit viel, viel Zucker). Gestärkt besteigen wir dann gegen 12 Uhr ein Schiff (ebenfalls im Preis der Citycard enthalten) welches uns rund 90 Minuten vor der Küste Helsinkis herumfährt. Auch hier erfahren wir viel Wissenswertes. Wir fahren auch an den Festungsinseln Suomenlinna vorbei.

Festung Suomenlinna

Besonders interessant war die Rolle Finnlands während der Weltkriege und während des kalten Krieges. Mit viel Umsicht, Charme und Wille hat das kleine Finnland sich zwischen dem Westen und Osten behauptet. Die kleine finnische Armee hat die grosse Übermacht aus Russland mit List und Scharmützeln zur Verzweiflung gebracht. Auch sehr unterhaltsam in den Romanen unseres finnischen Lieblingsautors Arto Paasilinna nachzulesen.

Baltisches Meer

Zum Glück haben wir unsere Windjacken mitgenommen. So können wir es auch mit dem kühlen Wind sehr geniessen.
Wieder an Land schlendern wir durch die Marktstände. Es gibt ausser Lebensmittel auch Handwerk (sehr schöne Dinge) und Essensstände. Den kleinen Hunger stillen wir mit einem Bratwursthotdog.

Der Markt

Nun gehen wir zur orthodoxen Kirche. Es ist die Grösste in Westeuropa für rund 130’000 Gläubige. Wie alle orthodoxen Kirchen sowohl schlicht als auch prunkvoll.
Zum 2. Mal besteigen wir den Hop-on-hop-off Bus. Diesmal steigen wir bei der Felskirche aus. Ein unscheinbarer Eingang und ein imposanter Rundbau in den Fels gehauen mit einer prächtigen Kuppel. Es herrscht emsiges Treiben. Viele junge Menschen versammeln sich und wir hören uns einen Teil der Proben eines Honor choirs aus den USA an. Es klingt wundervoll!!!!
Zu Fuss spazieren wir zum Einkaufszentrum Kamppi, geniessen mit vielen andern ein Bier an der Sonne. Die Finnen geniessen das sonnige, warme Wetter. Die Stadt ist voll mit fröhlichen Menschen. Generell erleben wir die Finnen als sehr entspannt.

Eisbrecher auf Sommerurlaub

Langsam wird es Zeit zum Essen. Wir beschliessen in der Nähe des Hotels im „Hampton Bay“ zu essen. Die Lage ist perfekt. Wir setzen uns draussen auf der Terrasse zu 6 Finnen und bestellen. Die Getränke erhalten wir recht schnell. Dann beginnt das grosse Warten. So nach gut 30 Minuten (es waren eher 40) fragen wir mal nach und auch die Frau neben uns beschwehrt sich. „es sei eben viel los…“. Als das Essen dann nach 1h kommt, ist es kalt. Schade!
Zu Hause lesen wir dann ein paar Beurteilungen über das Restaurant. Viele tönen ähnlich…

 

Die Orthodoxe Kirche:

Und die Felskirche:

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