Turku

Heute fahren wir nach Turku, 2 Stunden Fahrt liegen vor uns. Turku oder Abo (schwedisch) liegt am Aurajoki und ist mit knapp 200’000Einwohnern die sechst grösste Stadt Finnlands
Die Stadt ist offiziell 2 sprachig. Turku heisst soviel wie „Marktplatz“. Der schwed. Name bedeutet „Wohsitz am Fluss“. Eine erste Stadtgründung geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Das Gebiet war lange Zeit unter schwedischer Herrschaft. 1809 wurde es an die Russen abgetreten und Turku wurde Hauptstadt des „Grossfürstentums Finnland“.

Aurajoki

3 Jahre später ernannte der damalige Zar Helsinki zur Hauptstadt (liegt näher bei St. Petersburg). 1827 zerstörte ein Brand 3/4 aller Häuser von Turku und Helsinki gewann an Bedeutung.
Wir parkieren im Parkhaus Centrum, machen sicherheitshalber ein Foto von der Umgebung und spazieren dann zum Aurajoki. Schon von weitem sehen wir die vielen Marktstände. Es werden Esswaren verkauft sowie Nützliches und weniger Nützliches.

Besser als Justin Bieber…

Es gibt Vorführungen von Jongleuren und weiter oben findet ein Mittelaltermarkt statt. Man kann Holzschwerter kaufen, mittelalterliche Musikinstrumente, es riecht nach Würsten und Schweinefleisch und 6 bärtige Männer stampfen auf der Bühne herum, singen, blasen auf Kuhhörnern und vergnügen die Menschen.

Der Mittelalterliche Markt

Wir lassen uns treiben von der Menge.
Schliesslich kommen wir zum Dom von Turku.

Dom von Turku

Der um 1300 geweihte Dom ist der älteste, erhaltene Kirchenbau auf dem finnischen Festland. Nach dem Brand musste auch er wieder restauriert werden.
Nun suchen wir die alte Markthalle und finden sie nach einiger Zeit. Sie gleicht derjenigen von Helsinni ist jedoch etwas grösser und 2 Jahre älter. Wir geniessen Kaffee und 2 Erdbeertörtchen bevor wir noch ein wenig dem Fluss entlang schlendern und kurz vor 15 Uhr wieder zurück fahren. Im Hotel essen wir einen Lachsburger mit Süsskartoffelfrittes, setzen uns etwas später noch in die Strandbar und trinken ein Bier.
Am Strand geschehen wunderliche Dinge: Steinkugeln liegen rum, riesengrosse Pneus, Kletterstangen, Sandsäcke und dazwischen pilgern junge Menschen mit Merkblättern.
Wir werden euch morgen hoffentlich mehr darüber berichten können.

Hier noch ein Paar Eindrücke aus dem Dom:

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