Archiv | Februar 2020

Flug nach Honolulu

HonoWir stehen kurz vor 6 auf. Gegen 7 kommt unser Fahrer, Amy hat einen Ersatz besorgt, und wir fahren zum Flughafen. Die Fahrt dauert knapp eine Stunde. Freundlich werden wir am Schalter der Hawaiian Airlines begrüsst, Boarding Cards werden ausgedruckt und die Koffer entgegengenommen. Die Sicherheitskontrolle geht rasch, die Beamtin wie fast immer unfreundlich. Wir essen noch eine Kleinigkeit und um 10 Uhr heben wir ab in Richtung Honolulu. 6 Stunden Flug und 2 Stunden Zeitverschiebung liegen vor uns.
Wir erhalten Früchte, Pancakes, Gipfeli und Getränke. Dann das Übliche: schlafen, lesen, unter uns zieht der Pazifik vorüber. Um 13.45 Uhr landen wir in Honolulu, laufen eine Ewigkeit bis zur Gepäckausgabe. Unsere Koffer sind auch da und schon bald sitzen wir im Shuttle, der uns zur Autovermietung bringt. Hier erhalten wir die Schlüssel für unser Mietfahrzeug (Foto folgt morgen) und los gehts in Richtung Waikiki und zu unserm Feriendomizil. In 30 Minuten sind wir am Ziel und finden alles so vor wie beschrieben. Lediglich unser Auto passt nicht hinters Tor wie geplant. So parken wir am Strassenrand. Nach einer kurzen Auspackerholungsphase, steigen wir wieder ins Auto, um einzukaufen.
Einkaufen – eine echte Herausforderung. In diesem Mall gibts „nur“ einen Alternativladen. So ist es zwar relativ einfach eine vegane Ziegenmilch ohne Gluten zu kaufen, sowie unbelastete, proteinfreie und salzlose Würste, aber der konventionelle Speck und das bodenhaltungs Rüebli sind gut versteckt. Nach einigen Runden zwischen den Regalen haben wir das was wir brauchen, zahlen dafür $ 140 und finden sogar unser Häuschen wieder. Jetzt gibts noch 2 Dinge zu tun: Essen und Pfuuuuse! Guet Nacht und bis morn!
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San Francisco

Gegen 7.30 Uhr gehen wir ins Restaurant und frühstücken. Es ist wie immer üppig aber gut. Draussen hat es Nebel aber man kann die Sonne erahnen.
Zwei Stunden später sind wir dann auf dem Weg zum Municipal Pier. Das sind rund 20 Minuten Fussmarsch. Der Nebel ist weg, der Himmel blau und die Sonne scheint.
Heute feiert man hier Georg Washingtons Geburtstag, es wäre sein 288. Da dies anscheinend ein Grund für einen Feiertag ist, sind viele Leute unterwegs. Am Pier werden wir belehrt, dass man gratis fischen darf. Allerdings nur gewisse Fische, die andern sind mit Schadstoffen belaster. Auch Krabben fangen darf man, nicht mehr als 35 pro Tag und nur ab einer bestimmten Grösse. Davon ausgenomme sind die kalifornischen Taschenkrebse, ansonsten droht eine Strafe von bis zu $1000. Vom Pier aus geniesst man eine tolle Aussicht auf die Stadt, die golden Gate Bridge und Alcatraz. Ein wirklich schöner Ort zum Verweilen. Grad nebenan ist das ehemalige Fort Mason mit angrenzendem Park. Wir schlendern durch den Park. San Francisco ist eine sehr Füssgänger- und Velofreundliche Stadt. So sind viele Jogger und Fahrradfahrer unterwegs.
Nun gehts wieder zurück in Richtung The Cannery. Wir haben Durst und setzen uns in eins der vielen Restaurant bevor wir weiter zum Pier 39 gehen. Pier 39 ist das Herzstück dieser Gegend mit vielen Geschäften, Restaurants und Attraktionen. Wir schauen hier und da, besuchen auch die Seelöwen und geniessen immer mal wieder die Ruhe auf einer Bank. Überall wird gesungen, getanzt. Es tut gut mal einfach nichts zu tun._dsc2633 Wir fühlen auch immer noch eine gewisse Müdigkeit und vor allem die Zeitverschiebung. Gegen 16.30 Uhr sind wir dann hungrig und geniessen im Hard Rock Café ein New York Strip (Faux Filet) mit Kartoffelstock und einem Bier.
Morgen um 7 Uhr holt uns dann Ami wieder ab (so hoffen wie jedenfalls) und bringt uns zum Flughafen.

 

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Zürich San Francisco

Leicht verspätet hob unsere Boing 777 in Richtung San Francisco ab. Wegen des Sturms über Grossbritannien wurde eine sehr nördliche Route gewählt. Diese verlief nördlich von Island, über Grönland, nördlich der Hudson Bay, bis Jasper und danach im Landesinneren der Küste in Richtung Süden. Der Flug war grösstenteils sehr ruhig. Was macht man so, wenn man 11.15 h Zeit hat? Essen (war wie immer gut, der Service auch), etwas Schlafen, Musik hören, Filme kukken, lesen, rausschauen und irgendwann sind die Stunden dann rum. Wir landeten um 15.50 Uhr Lokalzeit (-9h zu MEZ) und gingen gut gelaunt in Richtung Immigration. Die gute Laune verflog zwar nicht ganz, aber es waren sehr mühsame 2 Stunden in denen wir standen um dann endlich den Einreisestempel im Pass zu haben. Dadurch verzögerte sich dann auch unser Abholdienst. Gegen 18.30 hielt eine quirlige Ami mit ihrem Toyota vor uns und verstaute uns samt Gepäck und einer Freundin von ihr ins Auto und fuhr mit uns Richtung Fisherman’s Wharft wo sich unser Hotel befand. Die Fahrt war äusserst amüsant. Die beiden Frauen (Ami hat ihren Ursprung in einem muslimischen Land, ihre Freundin ist Afroamerikanerin) wussten viel zu reden. So unterhielten wir uns über das Coronavirus genauso wie über den Sinn von LED – Kunst auf der Baybridge, das Wetter und die Computerbranche. Im Hotel bezogen wir dann das Zimmer und legten uns nach 22 Stunden auf den Beinen endlich schlafen.