The southernmost point of the USA

Lekeleke: Ein Schlachtfeld mit über 300 Gräbern

Heute gehts südwärts. Vorbei an verschiedenen Stränden, der Magic Sand Beach ist einer davon. Immer im Winter, wenn es hohe Wellen gibt, wird der Sand weggespült. Dann im Sommer ist er wieder da. MAGIC, eben!

James Cook Monument


Etwas weiter südlich zweigen wir auf eine schmale, kurvenreiche Strasse ab. Sie führt uns ans Meer hinunter. Hier gibt es einen Strand, der sehr geeignet ist für Taucher und Schnorchler. Auf der anderen Seite der Bucht steht das James Cook Monument. Es ist nur übers Wasser oder zu Fuss erreichbar. James Cook wurde von den Einheimischen erst als eine Gottheit empfangen. Etwas später wendete sich das Blatt allerdings zu Cook’s Ungunsten und er fand hier auf Big Island einen gewaltsamen, unfreiwilligen Tod. Nach James Cook kamen noch viele weitere Europäer nach Hawai’i. Die Inseln waren auch ein idealer Zwischenstop, um Wasser und frische Früchte aufzutanken. Nicht immer verliefen diese Handelsbeziehungen in Minne. Es gab auf beiden Seiten Verlierer. Auch der Versuch der Christianisierung verlief eher blutig als harmonisch. Heute haben sich die Hawai’ianer weitgehend damit versöhnt. Sie lassen auch vermehrt wieder ihre Gottheiten aufleben. Eins sein mit der Natur und den Göttern.

Pu’uhonau O Honaunau

Wir kommen ins Gespräch mit einem alten Hawai’ianer. Er sei hier im Ort geboren. Seine Familie lebte vom Fischfang. Er zeigt uns eine Fischschule in der Bucht. Wir sehen auch eine Schildkröte. Der Mann ist glücklich, er lebe jeden Tag im Paradies und er freut sich, mit den Touristen zu sprechen.
Wir fahren weiter in den Pu’uhonau O Honaunau historical nationalpark.
Ein Teil dieses heutigen Nationalparkes war früher ein Zufluchtsort für Verfolgte, Verbrecher und Schwindler. So eine Art Asylbogen im Schelmengässli von Rheinfelden.
Die Anlage ist schön gestaltet, wir sehen auch hier Schildkröten und viele gelbe Fische.

Vom State Park aus gehts nun immer weiter bis zum südlichsten Punkt der USA. 
Wir fahren vorbei an den Ocean View Estates. Das war ein hochgestecktes Projekt. Ein Investor kaufte das ganze Gebiet und parzellierte es in mehr als 10000 Parzellen alle 1 acre (4050 m2) gross. Der Verkauf hielt sich in Grenzen. Zumal auch die Versorgung mit Trinkwasser und Elektrizität nicht gewährleistet war. 
Heute leben dort vorwiegend Leute, welche immer mal wieder Schwierigkeiten mit dem Gesetz hatten oder in einem Zeugenschutzprogramm des FBI leben.
Unterwegs kommt immer mal wieder Regen auf, wir schliessen das Verdeck. 
Schliesslich erreichen wir den südlichsten Punkt der USA. Man spürt auch hier, dass man über die Zugehörigkeit zu den USA nicht allzu begeistert ist. Hier findet man viele Einheimische welche fischen, Wagemutige welche von den hohen Klippen ins Wasser springen und viel, viel, viel Natur. Wir erhaschen auch grad den richtigen Moment wo ein Buckelwal vor lauter Freude in die Luft springt und sich krachend aufs Wasser zurück fallen lässt. Wir geniessen die Sonne und schauen dem Spiel der Wellen zu. MAGIC!!! 
Auf dem Rückweg nach Kailua-Kona kaufen wir noch Früchte und dann gibts abends am Pool „the same procedure as yesterday and every day before, James.“

Southernmost point

 
 

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