Valle di Verzasca

Der Tag erwartet uns mit einem Mix aus Wolken und etwas Sonne.
Das Dach wird geöffnet und unser Ziel „Sonogno“ einprogrammiert.
Wir fahren auf der Autobahn in Richtung Norden, verlassen diese bei Rivera und fahren in der Folge über den Monte Ceneri. Bei Gordola zweigt dann die Strasse steil ins Verzascatal ab.
Schon bald haben wir den Staudamm errreicht. Wir parkieren (kostet überall) und erkunden die Umgebung. Der Damm hat eine Höhe von 220 Metern und wurde besonders durch den 007 Film „Golden Eye“ bekannt. Heute kann man da Bungee Jumping wagen. Aber nur gegen Voranmeldung was der schon etwas ältere österreichische Töfffahrer mit einem Augenzwinkern bemerkt. Wir „trauern“ zu 4. der verpassten Gelegenheit nach und fahren weiter. Die Parkplätze bei den schönen Aussichtspunkten sind alle besetzt. Deshalb fahren wir gemütlich bis Sonogno weiter. Das Dorf ist weitgehend autofrei, wir parkieren ausserhalb. Es gibt schöne Tessinerhäuser und ein Museum. Das besuchen wir und sparen, da wir Rentner sind, 6 Franken. Welche Freude!
Das Museum ist klein, aber sehr gut. Man erfährt Vieles über das Leben im Tal von früher und heute.
Danach besuchen wir einen Handarbeitsladen. Es gibt wunderschöne Sachen, aber die Preise erscheinen uns doch etwas überhöht.
Etwas mehr Glück hat ein Geschenkeladen weiter oben. Dort erstehen wir ein paar Dinge, Weihnachten ist gerettet😂
Wir besuchen auch die alte Kirche. Von aussen ist sie wunderschön, altes Steinmauerwerk, offener Glockenturm. Innen eher hässlich…
Wir fahren wieder talabwärts, es regnet leicht, das Dach bleibt zu.
Wir machen noch an 2 Stellen einen kurzen Halt. Der 2. Halt bei der Ponte dei Salti. Wir sind nicht die Einzigen, aber das Wasser und die Steine sind einmalig.
Nun wird das Dach geöffnet und auf dem selben Weg wie bei der Hinfahrt geht es zurück. Gegen 16 Uhr sind wir wieder im der Wohnung und schlendern noch zum Lido und trinken ein Bier.
Schön war’s!


Eine Antwort zu “Valle di Verzasca”

  1. abraeg sagt :

    Ah, jetzt geht‘s doch mit dem Kommentieren. Wunderbar, deine Reiseberichte. Ich glaube ich muss hier öfter mal reinschauen.
    Ich war vor zwei Jahren im Rahmen eines BMW Z1 Treffens in Lugano auch in Sonogno. Allerdings hatten wir eine Sondergenehmigung, so dass eine Auswahl der Autos (auch meiner) ins Dorf rein fahren durften. Am Ende standen auf dem Platz so viele Z1 wie es Farben für den Z1 gibt. Dort machten wir dann schöne Fotos und wurden auf dem Dorfplatz bewirtet.
    Auf dem Rückweg hielten wir auch an der Staumauer.
    Schade, dass meine Frau keine engen Kurven verträgt. Ihr wird immer gleich schlecht. Also kann ich solche Serpentinen nur ohne sie fahren. Zum Beispiel bei einem Z1 treffen.

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