Archiv | September 2020

Berninapass und Lago di Poschiavo

Blick auf den Morteratsch Gletscher

Kurz nach 10 Uhr fahren wir los. Dach offen, Temperatur 13 Grad. Bei der Baustelle beim Bahnhof St. Moritz gibt es den üblichen Chnüppel. Aber dann geht es gemütlich weiter. Wir fahren vorbei am Camping Pontresina wo wir vor Jahren mit dem Zelt waren und zweigen ab in Richtung Morteratsch Gletscher.

Bernina See

Der Camping Morteratsch ist wie alle Campings voll. Wir geniessen die Aussicht auf den Gletscher und kehren dann wieder um. Auf der Passtrasse angekommen, fahren wir weiter in Richtung Bernina. Der Parkplatz der Muottas Muragl Bahn ist voll, ebenso der Parkplatz der Diavolezza Bahn. Auf der Strasse fahren viele Motorräder, fast alle kommen aus Italien. Aber es herrscht keine Hektik. Gemächlich fahren wir zur Passhöhe. Am Strassenrand weiden Kühe und Pferde.

Poschiavo See im Süden

Beim Hospitz machen wir eine kurze Rast und fahren dann runter in Richtung Poschiavo. Die Strasse ist sehr kurvig und steil. So schrauben wir uns gut 1300 Meter nach unten. Wir passieren Poschiavo und La Prese und parkieren in Miralago am Ende des Sees. Wir nehmen den Ostuferweg unter die Füsse und spazieren 40 Minuten hin und 40 Minuten auf dem gleichen Weg zurück. Der Weg liegt wunderschön knapp oberhalb der Seeoberfläche am Rand eines Naturschutzgebietes.

Ostufer des Poschiavo See


In Mirolago gibt es das gleichnamige Restaurant und für uns einen Tisch im Garten. Das Essen ist perfekt, gut gekocht und schön serviert. Gesättigt und gut gelaunt machen wir uns wieder auf die Heimfahrt und erreichen gegen 15.30 Uhr wieder unser Appartement. Das Abendessen wird heute wohl ausfallen.

Ohne Worte..

Einmal um den See

Morgenstimmung. Von unserem Balkon aus.

Die Sonne weckt uns so um 7.30 Uhr. Über dem See hat es noch ein paar Nebelchen, aber der Tag verspricht recht sonnig zu werden. Wir nehmen es gemütlich. Nach dem Frühstück kaufe ich noch für das Wochenende ein im nahen Coop.

Der Pestturm

Kurz nach 11 Uhr machen wir uns dann auf den Weg. Es sind viele Spaziergänger und Velofahrer unterwegs. Auf dem See tummeln sich Enten und Blesshühner. Im See schwimmen kleine Fischchen. Es ist angenehm warm. Ein paar Wagemutige springen in den Inn. Das Südufer des Sees liegt im Schatten. Wir sehen Pilze, aber alle ungeniessbar.

Am Südufer

Am Ende des Sees setzen wir uns auf eine Bank und beschliessen, noch eine „Zusatzschlaufe“ einzubauen. So spazieren wir zur Meierei und von dort aus weiter zum Lej da Staz. An diesem See ist einiges los. Es gibt Badelustige, einige grillieren. Es sind vor allem Italiener. Aber es gibt Platz für alle. Wir kaufen uns Rivella und Glacé und sitzen eine Weile am See. Man scheint in einer anderen Welt zu sein.
Auf dem R

Lej da Staz

ückweg machen wir noch auf einem Bänkli Halt und schauen den Segelbooten zu. Beim Pier 34 gönnen wir uns 2 Glas Chardonnay und lassen uns danach von den Rolltreppen nach St. Moritz Dorf hinauf tragen.
Wir spazieren vorbei an Uhrenläden, teuren Modeboutiquen und erreichen wieder unser Appartement. Auf dem Balkon geniessen wir die Aussicht. Heute ist es etwas kühler als gestern und nach diesem 11 km Spaziergang sind wir auch recht müde.

Von Ormalingen nach St. Moritz

Kurz nach 10 Uhr sind wir bereit und fahren los. Der Nebel hat sich gelichtet und das Dach bleibt offen. Via Eiken fahren wir auf der Autobahn in Richtung Zürich, Walensee, Chur zum Julierpass. Bei der Marmorerastaumauer gibt’s dann einen längeren Halt.

Marmorera See

Die mitgebrachten Sandwiches werden gegessen und der Sonnenschein genossen. Bald darauf sind wir beim Hospitz und gönnen uns einen Cappuccino. 
Der „Abstieg“ von der Passhöhe ist schnell geschafft. Da wir noch fast 2 Stunden Zeit haben, fahren wir zuerst auf die Malojapasshöhe und danach auf den Camping.

Maloja Passhöhe

Es ist Jahre her seit wir hier waren. Umso mehr geniessen wir das Gedpräch mit Flurina und Malvina. Kurz vor halb 5 sind wir dann in unserem Appartement in St. Moritz und finden alles so vor wie beschrieben. Bei einem Glas Sekt erholen wir uns von der langen Fahrt und geniessen die Aussicht von unserem Balkon. Ein feines Abendessen rundet den Tag ab.

Der schönste Camping Mitteleuropas

Marmorera Staumauer

Blick vom Malojapass