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Wieder zu Hause

Am Freitag wurde es nie wirklich hell in Maroggia. Ein Gewitter jagte das andere, Regen prasselte auf die Scheiben (und durch die Scheiben..) und zudem wehte ein böiger, starker Wind.
So blieben wir zu Hause.
Heute stehen wir früh auf und sind schon kurz nach 9 Uhr bereit zur Rückfahrt. Das Auto wird gepackt, betankt und los gehts. Die Vögel zwitschern auch und die Sonne scheint. Auf der Autobahn in Richtung Süden herrscht Hochbetrieb. Gegen Norden ist kaum jemand unterwegs. Wir wählen die Route via San Bernadino. Unsern ursprünglichen Plan via Nufenenpass, Grimsel müssen wir wegen Schnee und den Passschliessungen verwerfen. Aber die montierten Winterreifen helfen auch beim San Bernadino. Wir fahren durch verschneite Landschaften bis der leichte Schneefall dann wieder in Regen übergeht. Nach einer kurzen Pause am Walensee sind wir dann nach 13.30 Uhr wieder zu Hause. Schnell die empfindlichen Pflanzen in den Wintergarten stellen, den Schildkröten etwas Heu geben und die letzten Feigen pflücken. Der Alltag hat uns wieder

Lugano

 

Hat der Pilatus einen Hut..

Gemäss Wetterprognosen hätte das Wetter heute Vormittag eigentlich schön sein sollen. Aber das Wetter hat ja seinen eigenen Willen. So sind die Berge ringsherum wolkenverhangen und somit der Ausflug auf den San Salvatore mal auf Eis gelegt.
Wir fahren nach Lugano, programmieren ein Parkhaus ein. Unser Navi ist, wie schon so oft, etwas überfordert mit den Einbahnstrassen. Aber es kommt gut, wir fahren ins Parkhaus, schrauben uns bis zum 8. Stockwerk hoch und finden noch einen der letzten freien Plätze. Nun schlendern wir durch die Gassen, vorbei an den grossen, klassizistischen Palazzi und gelangen zum See. Wie heisst es doch so schön:“Hat der Pilatus einen Hut, wird das Wetter gut.“ San Salvatore und Monte Brè kümmert das wenig. Es beginnt leicht zu regnen, aber wir retten uns in die Kirche Santa Maria Loreto. Innen sind Restaurierungsarbeiten an den Fresken im Gange. Die Kirche ist sehr alt. Dominiert wird der Raum von einem riesigen Fresko der Kreuzigung Jesu. Eine triste Angelegenheit und wir stellen uns die Frage, ob diese Kirche den Menschen das Traurige vermittelt…Soll das so sein?
Wie auch immer, der Regen ist vorbei und wir suchen uns auf der Piazza Riforma ein Restaurant und bestellen ein Mittagessen. Das Essen ist gut, der Service auch und man kann wunderbar draussen sitzen.

Nach dem Essen…

Nach dem Essen fühlten wir uns zwar etwas müde, nehmen aber trotzdem den Weg zum Parco Ciani unter die Füsse. Die Anlage ist wirklich hübsch mit altem Baumbestand. Es gibt auch kleine Kiesstrände. Vom Baden wird jedoch wegen der Blaualgen dringend abgeraten. Wir setzen uns noch auf eine Bank und geniessen ein paar Sonnenstrahlen.
Unser Auto finden wir problemlos und kaufen auf dem Heimweg noch ein paar Lebensmittel ein. Gegen Abend zeigt sich die Sonne noch kurz und wir können ein kleines Abendessen auf dem Balkon einnehmen.

Kein Mikroplastik… eher Makroplastik

Valle di Verzasca

Der Tag erwartet uns mit einem Mix aus Wolken und etwas Sonne.
Das Dach wird geöffnet und unser Ziel „Sonogno“ einprogrammiert.
Wir fahren auf der Autobahn in Richtung Norden, verlassen diese bei Rivera und fahren in der Folge über den Monte Ceneri. Bei Gordola zweigt dann die Strasse steil ins Verzascatal ab.
Schon bald haben wir den Staudamm errreicht. Wir parkieren (kostet überall) und erkunden die Umgebung. Der Damm hat eine Höhe von 220 Metern und wurde besonders durch den 007 Film „Golden Eye“ bekannt. Heute kann man da Bungee Jumping wagen. Aber nur gegen Voranmeldung was der schon etwas ältere österreichische Töfffahrer mit einem Augenzwinkern bemerkt. Wir „trauern“ zu 4. der verpassten Gelegenheit nach und fahren weiter. Die Parkplätze bei den schönen Aussichtspunkten sind alle besetzt. Deshalb fahren wir gemütlich bis Sonogno weiter. Das Dorf ist weitgehend autofrei, wir parkieren ausserhalb. Es gibt schöne Tessinerhäuser und ein Museum. Das besuchen wir und sparen, da wir Rentner sind, 6 Franken. Welche Freude!
Das Museum ist klein, aber sehr gut. Man erfährt Vieles über das Leben im Tal von früher und heute.
Danach besuchen wir einen Handarbeitsladen. Es gibt wunderschöne Sachen, aber die Preise erscheinen uns doch etwas überhöht.
Etwas mehr Glück hat ein Geschenkeladen weiter oben. Dort erstehen wir ein paar Dinge, Weihnachten ist gerettet😂
Wir besuchen auch die alte Kirche. Von aussen ist sie wunderschön, altes Steinmauerwerk, offener Glockenturm. Innen eher hässlich…
Wir fahren wieder talabwärts, es regnet leicht, das Dach bleibt zu.
Wir machen noch an 2 Stellen einen kurzen Halt. Der 2. Halt bei der Ponte dei Salti. Wir sind nicht die Einzigen, aber das Wasser und die Steine sind einmalig.
Nun wird das Dach geöffnet und auf dem selben Weg wie bei der Hinfahrt geht es zurück. Gegen 16 Uhr sind wir wieder im der Wohnung und schlendern noch zum Lido und trinken ein Bier.
Schön war’s!


Fox Town

Es regnet, wir nehmen es gemütlich. Gegen 11 Uhr fahren wir in Richtung Mendrisio. Unser Ziel „Fox Town Outlet“. Unser Navi ist etwas überfordert. Aber es gibt ja Kreisel, die dienen uns heute hauptsächlich zum Umdrehen. Und so finden wir unser Ziel doch noch und sogar noch einen Parkplatz. Schnell ein Foto machen wo wir parken, damit wir das Auto wieder finden (beim Calidashop).
Weil es regnet, sind heute alle deutschschweizer Tessinbesucher hier: die Berner, die St. Galler, die Baselbieter und Basler und die Zürcher sowieso. Man trägt Maske oder auch nicht. Überall gibt es Desinfektion, Warteschlangen weil schon 16 Personen im Shop sind. Aber jeder scheint zufrieden und in Kauflaune. So erstehen auch wir ein paar Dinge recht preiswert. Bei Gucci, Versace oder Dolce Gabbana schauen wir, wie in St. Moritz, einfach ins Schaufenster. Da sind die Preise auch mit Discount noch astronomisch und die Kleider und Handtaschen nicht nach unserem Geschmack. Dazwischen gönnen wir uns eine kleine Stärkung und sind gegen 15 Uhr wieder zu Hause. Der Regen scheint für den Moment vorbei zu sein und wir spazieren noch ein wenig durch Maroggia.

Morcote und Umgebung

Wir schlafen bis 8 Uhr und zmörgele dann auf dem Balkon.
Die Wetterprognosen sind nicht so gut, so beschliessen wir nach Morcote zu fahren. Es regnet leicht bei unserer Abfahrt, aber der Regen ist von kurzer Dauer.
Die Strasse nach Morcote ist schmal, auf der einen Seite der See auf der anderen Seite Häuser mit Seeblick. In Morcote stellen wir das Auto in das unterirdische Parking und schlendern dem See entlang, besuchen einige Läden und geniessen die warme Luft. Der Regen ist vorbei, die Sonne zeigt sich allerdings zögerlich. Aber wenn sie sich zeigt, wird es richtig warm. Schliesslich landen wir beim Eingang des Botanischen Gartens. Der Eintritt ist frei, der Aufstieg steil und die Anlage schön. Wir verweilen ab und zu auf einer Bank und geniessen den Ausblick über den See. Schliesslich sind wir oben angekommen und finden einen Ausgang. Die Tür klemmt, aber mit gutem Zureden (Gewalt) geht sie auf.
So spazieren wir quasi auf der 2. Ebene wieder in Richtung See hinunter, vorbei an der Grundschule und alten Häusern.
Als Belohnung gibt es Glacé und Apfelstrudel mit Cappuccino. 
Weiter geht nun die Fahrt, wir umrunden die Halbinsel. Zuerst ist das Dach offen, aber dann setzt wieder Regen ein. Wir fahren bis zum Flugplatz Agno, sehen ein paar Jets und beschliessen, wieder nach Maroggia zurück zu fahren. Unterwegs kaufen wir noch ein paar Lebensmittel und geniessen die Sonne und den lauen Abend auf dem Balkon. Der Himmel klart auf und wahrscheinlich werden uns wieder die Fledermäuse besuchen.

Fahrt nach Maroggia

Gegen 12 Uhr fahren wir los, tanken noch und ab auf die Autobahn. Das Dach offen, das Wetter gut.
Wir kommen sehr gut vorwärts, der Hauptverkehr rollt in die andere Richtung.
Bei diesem schönen Wetter bietet sich die Fahrt über den Gotthardpass geradezu an. So verlassen wir die Autobahn in Andermatt und fahren vorbei am Sawiri Hotel immer schön nach oben. Auch hier fahren wenige Auto in unsere Richtung, aber sehr viele Richtung Norden.
Auf der Passhöhe halten wir an und bestaunen die riesigen Windräder.
Von da an geht es abwärts mit uns. In Airolo stauen sich die Fahrzeuge wieder vor dem Tunnelportal in Richtung Norden.
Kurz nach 16 Uhr erreichen wir unser Wohnquartier, parkieren und suchen und finden „unsere“ Wohnung. Allerdings ist es die Wohnung eines alten Mannes.
Ein Telefonanruf bei unserem Vermieter bringt Klärung.
Also: es gibt hier 2 Strassen, die liegen direkt neben einander. Bei beiden gibt es ein Haus mit der Nummer 13, bei beiden liegt die Wohnung A im 2. Stock rechts und bei beiden liegt im Briefkasten ein Wohnungsschlüssel. Beim alten Mann wohl für die Spitex, im anderen Briefkasten für uns. Wir haben uns diskret aus der Wohnung des alten Mannes zurück gezogen. Er war vor dem Fernseher eingeschlafen und hat nichts bemerkt…
Wir richten uns ein machen noch einen kleinen Erkundungsspaziergang und schlafen früh.